Zehn Jahre nach dem rechtsextremen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum, bei dem neun Menschen getötet wurden, erinnert die Ausstellung „Namen, Stimmen, Herzen“ im Lenbachhaus an die Opfer und ihre Hinterbliebenen.
Die Installation soll den Hinterbliebenen Raum und Aufmerksamkeit geben und zugleich daran erinnern, welche Folgen Rassismus und Rechtsextremismus für die Betroffenen und ihre Familien haben. Als öffentliches Museum sieht sich das Lenbachhaus dabei in der Verantwortung, nicht nur die Täterperspektive zu beleuchten, sondern auch die Wunden der Hinterbliebenen sichtbar zu machen und zur Aufklärung beizutragen.
Die Ausstellung „Namen, Stimmen, Herzen“ ist noch bis zum 30. August zu sehen und frei zugänglich.