Mo., 16.10.2017 , 10:52 Uhr

MVV-Preise steigen um 1,9 Prozent und damit deutlich höher als in anderen Regionen

Die MVV-Preise steigen im Dezember um 1,9 Prozent an. Im Vergleich zu anderen deutschen Städten liegt München nach Bremen und Niedersachsen preislich am Höchsten.

 

Anfangs wurde noch gejubelt, denn die Erhöhung von 1,9 Prozent ist laut MVV-Chef Alexander „die geringste Tarifanpassung aller Zeiten“. Doch im Vergleich mit anderen Städten sind 1,9 Prozent viel.

 

In Frankfurt sinken die Preise vergleichsweise sogar. Einzelfahrkarten und Tageskarten werden dort in Zukunft billiger. Die Absicht dahinter ist, die Leute dazu zu animieren, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Auch in Stuttgart sinken die Preise auf Grund der schlechten Luftwerte. Die Tagestickets werden somit um ein Fünftel bis ein Drittel günstiger.

 

In Berlin und Brandenburg spricht man von einer Nullrunde, denn dort bleiben die Preise gleich.  In Köln steigen die Preise um 1,1 Prozent, in Hamburg um 1,2 Prozent: deutlich weniger als in München.

 

Doch mit den 1,9 Prozent der MVV ist die Spitze noch nicht erreicht: In Bremen und Niedersachsen steigen die Preise noch stärker. Ganze 2,1 Prozent werden dort die Fahrtickets in Zukunft teurer sein.

 

 

 

 

1 9 Prozent MVV-Preise sehr hoch Vergleich andere Regionen

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