Mi., 07.05.2014 , 14:30 Uhr

Nach Gurlitts Tod - Bilder gehen in die Schweiz

Die Kunstsammlung des verstorbenen Sammlers Cornelius Gurlitt geht nach Medieninformationen in die Schweiz. Er habe seine Bilder dem Kunstmuseum Bern vermacht, berichten der NDR, die „Süddeutsche Zeitung“ und die „Bild“. Das Museum wollte das auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa nicht kommentieren, verwies aber auf eine Mitteilung, die im Laufe des Nachmittags verschickt werden sollte. Gurlitts Sprecher Stephan Holzinger wollte sich zum Inhalt des Testaments, das Gurlitt bei einem Notar in Baden-Württemberg hinterließ, nicht äußern.

 

Nach dem Tod des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt hölt sich sein Sprecher zur Zukunft der Sammlung bedeckt.

 

Der Sprecher von Cornelius Gurlitt hält sich zur Zukunft der wertvollen Kunstsammlung weiter bedeckt. „Ich kann nur bestätigen, dass Herr Gurlitt kurz vor seiner schweren Herzoperation einen Notar-Termin hatte“, betonte Stephan Holzinger am Mittwoch. „Zu weiteren Details kann ich mich nicht äußern.“ Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ und des NDR soll der 81 Jahre alte Gurlitt seine millionenschwere Bildersammlung in seinem Testament einer Kunstinstitution im Ausland vermacht haben. Holzinger wollte das nicht kommentieren. Gurlitt war am Dienstag in seiner Münchner Wohnung gestorben.
Sowohl Holzinger als auch das bayerische Justizministerium betonten, dass die Anfang April getroffene Vereinbarung zwischen Gurlitt und dem Staat auch für die Erben Gültigkeit besitzt – auch wenn das nicht explizit im Vertrag stehe. „Die Vereinbarung zwischen Herrn Gurlitt, dem Freistaat Bayern und dem Bund enthält keine genuin erbrechtliche Vereinbarung“, sagte Holzinger. „Es ist jedoch anzunehmen, dass potenzielle Erben von dieser Vereinbarung gebunden sind, weil sie dem ausdrücklichen Willen von Herrn Gurlitt entsprach.“ Es bedürfe jedoch einer näheren erbrechtlichen Überprüfung durch das Gericht oder die potenziellen Erben.

 

rr/dpa

Cornelius Gurlitt Kunstsammlung raubkunst

Das könnte Dich auch interessieren

18.06.2026 Die KI-Revolution in München: Wie lokale Unternehmen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen Künstliche Intelligenz hat das Stadium eines reinen Schlagworts längst verlassen und ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, gerade hier im Herzen des „Isar Valley“. Für Münchner Unternehmen, vom etablierten Mittelständler bis zum agilen Start-up, ist KI keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern ein konkretes Werkzeug zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Technologie durchdringt sämtliche Branchen und verändert 18.06.2026 Erst die Strategie, dann die Kamera: Was ein Unternehmensvideo in München wirklich erfolgreich macht Bewegtbild ist in den meisten Münchner Unternehmen angekommen – die Kamera läuft, der Film steht auf der Website, ab und zu erscheint ein Clip auf LinkedIn. Trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl zurück: viel Aufwand, wenig Wirkung. Der Grund liegt selten an der Technik, sondern daran, dass Video oft wie ein einmaliges Deko-Projekt behandelt wird 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei 17.06.2026 Mythos Dubai: Zwischen Luxusleben und strengen Regeln – ein Sicherheitscheck für Auswanderer Dubai fasziniert. Die glitzernde Metropole in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hat sich in den letzten Jahren zu einem Magneten für Expats aus aller Welt entwickelt, insbesondere für Deutsche. Die Bilder von futuristischer Architektur, luxuriösem Lebensstil und ganzjährigem Sonnenschein prägen die Vorstellung von einem modernen Paradies. Doch hinter der makellosen Fassade stellen sich viele die