Fr., 26.09.2014 , 12:07 Uhr

Nach Schüssen in Großhadern: Polizei nimmt Stellung

Nachdem die Polizei im Klinikum Großhadern auf einen randalierenden Mann geschossen hat, veröffentlicht das Polizeipräsidium nun seinen ersten offiziellen Bericht zu dem Vorfall. Nach ersten Einschätzungen sei der Schusswaffengebrauch rechtmäßig gewesen.

 

Am Donnerstag, 25.09.2015, gegen 18:50 Uhr, riefen Mitarbeiter des Klinikums Großhadern die Polizei um Hilfe, da ein 28 Jahre alter amerikanischer Soldat, der im Krankenhaus behandelt wurde, randalierte und Personen angriff. Wenig später trafen zwei Polizeistreifen am Einsatzort ein. (Lesen sie hier den ersten Bericht zum Vorfall)

 

[@cmms_media:70616]

 

Die Beamten trafen den Mann, der zwischenzeitlich drei Feuerlöscher von der Wand gerissen hatte und damit Krankenhausmitarbeiter bedroht und einen Patienten verletzt hatte, im Bereich der Notaufnahme an. Er hatte noch einen Feuerlöscher in den Händen und ging mit diesem nun auf die uniformierten Polizisten los.

Trotz Appellen in deutscher und englischer Sprache, stehen zu bleiben, ging der Patient mit erhobenem Feuerlöscher weiter auf die Beamten und einen Arzt zu. Um den lebensbedrohlichen Angriff abzuwenden, gab ein Beamter einen Schuss auf die Beine des Mannes ab, was jedoch wirkungslos blieb. Daraufhin schoss der Polizist ein zweites Mal auf die Beine, was den Soldaten stoppte. Bei der Schussabgabe
kam es zu keiner Gefährdung Dritter.

Anschließend wurde der Amerikaner ärztlich versorgt. Es bestand für ihn zu keiner Zeit Lebensgefahr.

 

Der Schusswaffengebrauch wird von der Staatsanwaltschaft München I unterstützt durch das Bayerische Landeskriminalamt untersucht.

Nach derzeitiger Einschätzung wird von einem rechtmäßigem Schusswaffengebrauch nach einer Notwehrsituation ausgegangen.

 

Die Ermittlungen zu den Straftaten des Soldaten (u.a. versuchte und vollendete gefährliche Körperverletzung) führt das Polizeipräsidium München.

 

Polizeibericht

 

(Symbolfoto)

Das könnte Dich auch interessieren

21.07.2026 Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen: Ein Wegweiser für den bayerischen Mittelstand Wer ein kleines oder mittleres Unternehmen führt, kennt die Herausforderung: Wachstum kostet Geld, und das Kapital ist selten genau dann verfügbar, wenn man es braucht. Ob neue Maschinen, zusätzliche Mitarbeiter oder die Erschließung neuer Märkte – die Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen sind heute deutlich vielfältiger als noch vor zehn Jahren. Neben dem klassischen 20.07.2026 Der erste Kontaktpunkt entscheidet – warum Zufahrtsmanagement zunehmend zum Wettbewerbsfaktor wird In vielen Unternehmen wurde die Zufahrt zum Betriebsgelände lange Zeit als rein technisches Element betrachtet: Kontrollpunkt, Tor, Zaun, Wachposten. In der Praxis beginnt jedoch genau an dieser Stelle sehr häufig der eigentliche operative Prozess eines Unternehmens. Hier treffen Lieferanten, Fahrer, Subunternehmer, Mitarbeitende, Gäste, Servicedienstleister und externer Transport aufeinander. Hier entstehen erste Verzögerungen, Warteschlangen, organisatorische Missverständnisse 16.07.2026 Wie ein Zauberer Events in München unvergesslich macht Genau an dieser Stelle setzen innovative Eventplaner auf ein Entertainment, das den klassischen Rahmen sprengt und für echten, unzensierten Gesprächsstoff sorgt. Ein professioneller Zauberkünstler München bringt genau die richtige Mischung aus ungläubigem Staunen, feinsinnigem Humor und einem Hauch Exklusivität mit, die aus einer gewöhnlichen Zusammenkunft ein unvergessliches Highlight macht. Wenn die Logik für ein paar 09.07.2026 Fersensporn natürlich behandeln: Die überraschende Rolle spezieller Schuhe für Ihre Fußgesundheit Ein stechender Schmerz unter der Ferse, besonders bei den ersten Schritten am Morgen – für viele Menschen ist dieses Gefühl ein unangenehmer Start in den Tag. Der Fersensporn, eine oft schmerzhafte Entzündung der Sehnenplatte an der Fußsohle, kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Während Einlagen, Dehnübungen und Physiotherapie bewährte Methoden sind, wird ein entscheidender Faktor oft