Mo., 11.01.2016 , 14:01 Uhr

Seehofer fordert nach Kölner Silvesternacht härtere Strafen

München  – Nach den massiven Angriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln hat sich CSU-Chef Horst Seehofer für härtere Strafen und ein schärferes Vorgehen gegen straffällige Migranten ausgesprochen.

 

«Ich bin dafür, dass man die Strafen verschärft», sagte der bayerische Ministerpräsident am Montag im Münchner Presse-Club. Die Vorfälle in der Domstadt seien «widerwärtig», da gelte «null Toleranz». Nötig sei ein Rechtsstaat, «der Biss hat, der Zähne hat».

 

Seehofer betonte: «Da müssen wir alle rechtsstaatlichen Möglichkeiten nutzen.» Die Maßnahmen müssten aber tatsächlich umsetzbar sein: «Es muss verschärft werden – aber so, dass es in der Praxis auch wirkt.»

 

Konkret nannte Seehofer beispielsweise folgende Probleme, auf die man Antworten geben müsse: Bei Freiheitsstrafen, die auf Bewährung ausgesprochen würden, könne man ausländische Täter nach den geltenden Regeln nicht abschieben. Und wenn jemand aus einem Staat komme, wo etwa Todesstrafe oder Folter drohten, könne man dorthin auch nicht abschieben. Da müsse man also klären, wie man dann vorgehen wolle. (dpa/lby)

Das könnte Dich auch interessieren

03.03.2026 Firmenevent in München: Wie Unternehmen die Planung auslagern und unvergessliche Feste feiern Der Sommer in München steht vor der Tür und mit ihm der Wunsch vieler Unternehmen, ihren Mitarbeitern mit einem besonderen Event Wertschätzung zu zeigen. Ob ein lockeres Sommerfest an der Isar, eine elegante Gala oder ein innovatives Teambuilding – ein gelungenes Firmenevent stärkt den Zusammenhalt und die Motivation. Doch die Organisation ist oft eine enorme 01.03.2026 Studentische Aushilfe (m/w/d) Minijob IT - Inventarisierung 01.03.2026 Langzeitpraktikant/in Technik (m/w/d) 01.03.2026 Online Redakteur/in (m/w/d)