Fr., 11.12.2015 , 09:20 Uhr

Smalltalk: Nette kleine Unterhaltung oder doch eher eine nervige Angelegenheit?

Jeder kennt diesen Moment. Eine Person, die man nur selten sieht oder flüchtig kennt und auf einmal kommt man in die Situation, zwangsläufig mit dieser Person eine Unterhaltung zu führen. Aufgrund mangelnder Gemeinsamkeiten oder engerer Beziehungen kann das unter Umständen etwas unangenehm werden.

 

 

Der frühe Morgen, ein verrufener Zeitpunkt für viele Menschen. Manche nennen diese Zeit die schlimmste des Tages. Menschen, die vielleicht schlecht geschlafen haben, schwer gestresste Geschäftsleute, die schon am Morgen zu viel haben oder Workaholics, die schon höchst aktiv sind, bevor man selbst den ersten klaren Gedanken fassen kann. Bei den meisten ist dann eben auch die Laune entsprechend bescheiden.

 

Was gibt es dann schöneres als ein ausgelassenes Gespräch mit einem Bekannten oder Freund, um die Erlebnisse auszutauschen und sich über die Vorhaben des Tages zu unterhalten. In der Theorie klingt das sehr reizvoll. In der Realität sitzt man jedoch morgens etwa in der Bahn oder dem Bus oft nicht dem jahrelangen Freund sondern vielmehr einer flüchtigen Bekanntschaft gegenüber. Und dann, dann sollte man sich unterhalten. So verlangen es zumindest die sozialen Gepflogenheiten. Die Frage, die sich dann jedoch oft stellt – über was?
Läuft man sich auf der Straße mal schnell über den Weg oder sieht sich beim Einkaufen, reicht ein einfaches „Hallo“ oft aus. Doch befindet man sich dann über einen längeren Zeitraum in einem geschlossenen Raum, könnte es kompliziert werden. Denn die Art der eher gezwungenen Kommunikation ist nicht wirklich jedermanns Sache. Daher vielleicht auch die Vielzahl der Menschen, die mit übergroßen Kopfhörern und Blick zum Boden auf ihrem Platz sitzen, um möglichst nicht angesprochen zu werden und dem sogenannten Smalltalk aus dem Weg zu gehen.

 

Nicht verwunderlich, dass es mittlerweile schon allerhand Tipps und sogar Kurse zum Thema Business-Smalltalk gibt. Traurig genug hingegen, dass anscheinend immer weniger Menschen in der Lage sind, vernünftig miteinander zu sprechen und in diesen Fällen lieber stundenlang auf ihr Smartphone starren oder sich so positionieren, um möglichst nicht angesprochen zu werden.

 

 

 

 

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