Sa., 11.07.2015 , 17:59 Uhr

Fotos und Video: Tausende Teilnehmer feiern Christopher Street Day in München

München: Rund 10 000 Teilnehmer sind nach Polizeiangaben am Samstag bei der Politparade des Christopher Street Days (CSD) friedlich und feiernd durch die Münchner Innenstadt gezogen. Oberbürgermeister Dieter Reiter gab an, sich für ein Zentrum für Lesben einsetzen zu wollen. Seppi Schmid (CSU) sprach sich außerdem für ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare aus.

 


Jede Menge Hochzeitsanzüge und -kleider, schrille Dragqueens, Gute-Laune-Musik und immer wieder Regenbögen: Der bunte Tross mit 45 Wagen hatte sich mittags nach einer Auftaktveranstaltung auf dem Marienplatz in Bewegung gesetzt. Laut Veranstalter hatten sich mit 76 Gruppen so viele Lesben- und Schwulenvereinigungen wie noch nie angemeldet. Mehrere zehntausend Zuschauer säumten den Straßenrand.

 

Die Stadt selbst hieß die Teilnehmer mit einem besonderen Gruß willkommen: Derzeit lotsen nach dem Vorbild Wiens schwule, lesbische und heterosexuelle Ampelpärchen Fußgänger über mehrere Straßen in Münchens Innenstadt. Der mittlerweile 36. CSD in München steht unter dem Motto „Familie ist, was wir draus machen“ und begann bereits am 4. Juli mit dem Start der Pride Week. Insgesamt finden bis einschließlich Sonntag rund 40 Veranstaltungen statt.

 

 

Reiter will Zentrum für Lesben in München

 

Die Parade führten unter anderem Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), Josef Schmid (2. Bürgermeister – CSU) und Thomas Niederbühl (Rosa Liste) an. Reiter gab außerdem auf seiner Rede an, dass er sich für ein Zentrum für Lesben einsetzen wolle. Hier könne man sich ein gutes Beispiel am SUB nehmen, dem Kommunikationszentrum für Schwule in München. Auch Sep. Schmid (CSU) fand deutliche Worte. Er sprach sich für ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare aus. Wichtig sei laut ihm, dass ein Kind geliebt werde, nicht welche sexuelle Orientierung die Eltern hätten. Was seine CSU-Parteikollegen dazu sagen, werde sich die nächsten Tage und Wochen zeigen, so Schmid abschließend. (siehe Video)

(dpa/lby/pm)

Das könnte Dich auch interessieren

23.06.2026 SEO-Beratung für Münchner Unternehmen: Wie finden Münchner Unternehmen die richtige SEO-Beratung? Bezüglich der Gewinnung neuer Kunden für Unternehmen spielt die digitale Sichtbarkeit eine ganz entscheidende Rolle. In einer wirtschaftsstarken Region wie München ist der Wettbewerb in vielen Branchen besonders intensiv. Eine Spitzenplatzierung in den Google-Suchergebnissen kann daher einen enorm wichtigen Wettbewerbsvorteil schaffen. Die professionelle Suchmaschinenoptimierung gehört zu den effektivsten Maßnahmen im Online-Marketing. Durch eine gezielte Optimierung 18.06.2026 Die KI-Revolution in München: Wie lokale Unternehmen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen Künstliche Intelligenz hat das Stadium eines reinen Schlagworts längst verlassen und ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, gerade hier im Herzen des „Isar Valley“. Für Münchner Unternehmen, vom etablierten Mittelständler bis zum agilen Start-up, ist KI keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern ein konkretes Werkzeug zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Technologie durchdringt sämtliche Branchen und verändert 18.06.2026 Erst die Strategie, dann die Kamera: Was ein Unternehmensvideo in München wirklich erfolgreich macht Bewegtbild ist in den meisten Münchner Unternehmen angekommen – die Kamera läuft, der Film steht auf der Website, ab und zu erscheint ein Clip auf LinkedIn. Trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl zurück: viel Aufwand, wenig Wirkung. Der Grund liegt selten an der Technik, sondern daran, dass Video oft wie ein einmaliges Deko-Projekt behandelt wird 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei