Mo., 04.07.2022 , 18:41 Uhr

Tierisch München: Projekt „Münchner Urviecher“ soll heimischen Amphibien und Reptilien helfen

Die Reptilienauffangstation in München bitte um Mithilfe, denn der Verein erfasst ab sofort heimische Tierarten. Das Projekt „Münchner Urviecher“ soll dabei helfen, die Lebensräume der Tiere zu schützen und die Artenvielfalt in Städten zu fördern. Sichtungen und Fotos von Erdkröten, Blindschleichen und Co können der Reptilienauffangstation ab sofort per Mail mitgeteilt werden.

 

Seit vielen Jahren bietet die Auffangstation für Reptilien, München e.V. Bürgerinnen und Bürgern einen Service an, bei Sichtungen Bestimmungen und Beratungen vorzunehmen. Dabei vergeht im Sommer kaum ein Tag, an dem nicht jemand anruft, weil er oder sie eine Echse, eine Schlange oder ein „kleines Krokodil“ gesichtet hat und wissen möchte, was am besten zu tun ist.

Nun braucht die Reptilienauffangstation Unterstützung: der Verein will wissen, wo in München und im Münchner Umland heimische Reptilien und Amphibien gesichtet werden und leben: sei es eine Erdkröte im Garten, eine Ringelnatter auf dem Friedhof oder im Park oder einen Molch im Gewässer einer Parkanlage. Wo leben noch Zauneidechsen, Mauereidechsen oder Blindschleichen?

 

 

Gemeinsam mit der Akademie für Zoo und Wildtierschutz in München möchte die Reptilienauffangstation herausfinden, wo sich Begegnungen und Sichtungen häufen, sich also geeignete Lebensräume finden, ob und wie man diese ggf. aufwerten und schützen kann.

Deshalb können ab sofort Sichtungen hier online gemeldet werden. Wichtig: immer auch ein Foto von den heimischen Tieren machen.

Die Auffangstation für Reptilien München e.V. sammelt dann alle Sichtungen, bestimmen die Tiere und tragen die Infos in eine Karte von München bzw. des Landkreises München ein. Ziel ist es zu erfahren, wo sich die heimlichen Krabbler und Hüpfer wieder angesiedelt haben. So sollen vorhandene Lebensräume verbessert werden.

Mitmachen kann jeder, der möchte. Weitere Informationen zum Projekt „Münchner Urviecher“ gibt es hier.

 

 

ed

 

 

 

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