Mo., 27.07.2015 , 11:35 Uhr

Untergiesing: Polizei findet zufälllig Cannabis im Kleiderschrank

In Untergiesing wurde von der Polizei eine kleine Cannabisplantage gefunden. In der Wohnung eines 30-Jährigen wurden im Kleiderschrank mehrere Marihuana-Pflanzen entdeckt. Die Beamten hatten den Duft durch Zufall bemerkt.

 

Die Polizei war bei einer anderweitigen Ermittlung in einem Wohnanwesen in Untergiesing beschäftigt, als ihnen ein auffälliger Geruch verdächtig vorkam. Im Zuge einer späteren Wohnungsdurchsuchung konnte dann bei einem 30 Jahre alten Wohnungsmieter eine professionelle Cannabisplantage aufgefunden werden. Die Plantage befand sich in einem Kleiderschrank. Es wurden zehn nahezu ausgewachsene Marihuana-Pflanzen mit einer Wachstumshöhe von ca. 1 m und zehn Setzlinge sichergestellt.

 

150 Gramm Marihuanablüten waren bereits abgeerntet. Das Gesamtgewicht der frischen Marihuanapflanzen beträgt ca. 1.250 Gramm. Der spätere Ernteertrag der nahezu ausgewachsenen Pflanzen kann jedoch erst nach Trocknung mit einem Geldwert beziffert werden.

 

Da in der Wohnung zudem eine Feinwaage gefunden wurde, wird derzeit geprüft, ob der Mann auch Handel mit Marihuana betreibt. In der Wohnung des arbeitslosen Mieters befand sich ein vierstelliger Bargeldbetrag, welcher beschlagnahmt wurde. Der 30-Jährige wurde nach der polizeilichen Sachbearbeitung wieder entlassen.

 

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Wegen Handels mit Marihuana aus eigenem Anbau ist ein Schmerzpatient vom Münchner Landgericht zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Der Fund seiner riesigen Marihuana-Plantage in Oberau hatte im Oktober 2014 für Aufregung gesorgt.  Der Mann hatte seine Räumlichkeiten in eine Marihuana-Plantage, 245 Pflanzen fanden Platz, verwandelt. Neben dem Eigenkonsum plante er auch den Verkauf der Droge.

 

Auch vor dem Friedhof machen die Gärtner keinen Halt. Die Polizei konnte durch einen Hinweis eines Passanten mehrere Pflanzen sicher stellen. Diese waren sogar in der Nähe der Kindergräber auf dem Waldfriedhof München gepflanzt worden. Von dem „Gärtner“ fehlt jedoch jede Spur.

 

(pol/jh)

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