Di., 05.01.2016 , 08:41 Uhr

Widerstand auch in der CSU gegen Waffenlieferung an Saudi-Arabien

Nach der Massenhinrichtung von 47 Gefangenen in Saudi-Arabien wird der Ruf nach einem Stopp von Waffenlieferungen aus Deutschland an den Golfstaat lauter.

 

Der CSU-Rüstungspolitiker Hans-Peter Uhl sagte der „Augsburger Allgemeinen“ (Dienstag), er halte Waffenlieferungen an Saudi-Arabien „zum jetzigen Zeitpunkt für falsch“. Uhl weiter: „Es ist selbstverständlich, dass man jetzt über die Zukunft der Beziehungen zu dem Golfstaat, der ja lange als Stabilitätsfaktor in einer unfriedlichen Region gegolten hat, neu nachdenken muss.“

 

Allerdings sollten die Kontakte zu Saudi-Arabien nicht rigoros gekappt werden: 2Das wäre ein schwerer Fehler, denn ohne die Saudis – und übrigens auch ohne den Iran – wird es keine Lösung von Konflikten wie in Syrien geben können“, sagte der CSU-Politiker. Die saudische Führung hatte am Samstag 47 Gefangene wegen Terrorismusvorwürfen hinrichten lassen, darunter einen oppositionellen schiitischen Geistlichen.

 

(dpa)

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