Mi., 17.01.2018 , 10:48 Uhr

Wie lange kommt München noch ohne 100-Meter-Hochhäuser aus?

Noch hält sich der Stadtrat an das Votum von 2004: Damals wurde in einem Bürgerentscheid entschieden, dass kein Gebäude in München innerhalb des Mittleren Rings höher gebaut werden dürfe als die Türme der Frauenkirche. Deren architektonische Höhe beträgt 99 Meter. Nun jedoch wurde die Hochhaus-Debatte in der Landeshauptstadt neu entfacht.

 

Nur wenige Gebäude in München sind höher als 100 Meter. Unter anderem der Uptown Tower am Georg-Brauchle-Ring oder beispielsweise die Twin Towers in Schwabing-Freimann. Doch die Wohnungsnot in München regt vielerorts zum Nachdenken an und erfordert die Überlegung neuer Maßnahmen. Erst am Dienstag hatten wir über eine neue Kampagne gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum berichtet.

 

Nun ist die Debatte um den Neubau von Hochhäusern von über 100 Metern Höhe wieder aktuell. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und Stadtbaurätin Elisabeth Merk hatten zuletzt angedeutet, dass sie sich vorstellen könnten, das Votum von 2004 neu zu überdenken.

 

Die Initiative Münchner Architektur und Kultur zeigte sich auf Anfrage von münchen.tv erbost über die neuesten Überlegungen. “Der Bau von Hochhäusern über 100 Meter würde nichts an der Wohnungsnot ändern“, so ein Sprecher der Initiative. Noch am Mittag will Stadtbaurätin Elisabeth Merk zu einer neu aufkommenden Debatte bei münchen.tv Stellung beziehen.

Elisabeth Merk Hochhaus-Debatte OB Dieter Reiter

Das könnte Dich auch interessieren

27.07.2026 Assistenz der Geschäftsführung (m/w/d) Vollzeit 40h/Woche 27.07.2026 Langzeitpraktikant/in Technik (m/w/d) 21.07.2026 Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen: Ein Wegweiser für den bayerischen Mittelstand Wer ein kleines oder mittleres Unternehmen führt, kennt die Herausforderung: Wachstum kostet Geld, und das Kapital ist selten genau dann verfügbar, wenn man es braucht. Ob neue Maschinen, zusätzliche Mitarbeiter oder die Erschließung neuer Märkte – die Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen sind heute deutlich vielfältiger als noch vor zehn Jahren. Neben dem klassischen 20.07.2026 Der erste Kontaktpunkt entscheidet – warum Zufahrtsmanagement zunehmend zum Wettbewerbsfaktor wird In vielen Unternehmen wurde die Zufahrt zum Betriebsgelände lange Zeit als rein technisches Element betrachtet: Kontrollpunkt, Tor, Zaun, Wachposten. In der Praxis beginnt jedoch genau an dieser Stelle sehr häufig der eigentliche operative Prozess eines Unternehmens. Hier treffen Lieferanten, Fahrer, Subunternehmer, Mitarbeitende, Gäste, Servicedienstleister und externer Transport aufeinander. Hier entstehen erste Verzögerungen, Warteschlangen, organisatorische Missverständnisse