Mo., 02.09.2013 , 09:22 Uhr

Wüste Rangelei am Ostbahnhof

Am Sonntagmorgen (1. September) kam es am Ostbahnhof zu einer gefährlichen Körperverletzung bei der die Beamten zur Festnahme eines Tatverdächtigen Pfefferspray einsetzen mussten.

Ein 19- und ein 21-Jähriger aus Eggweil bzw. Mehlmeisel waren im Personentunnel gegen 04:35 Uhr verbal aneinandergeraten. Eine nahe Bundespolizeistreife konnte die Beteiligten zunächst beruhigen. Als die beiden Bahnsteig 3/4 erreichten gesellten sich vier weitere Personen dazu. Wenig später konnte die Streife beobachten wie mehrere Personen aus der Gruppe den 21-Jährigen aus Mehlmeisel (Lkr. Bayreuth) plötzlich in den Schwitzkasten nahmen und wiederholt auf dessen Kopf einschlugen und den Mann im Gesicht verletzten.

Die Beamten trennten die Gruppe, die nun ihrerseits aggressiv gegenüber den Bundespolizisten auftrat. Trotz Isolierung mit herbeigeeilter Verstärkung versuchten die Personen in unterschiedlichen Konstellationen immer wieder aufeinander und auch gegen die Beamten körperlich einzuwirken. Neben Beleidigungen wurden Bundespolizisten dabei mehrfach bespuckt und z.T. auch gegen sie geschlagen, so dass ein 23-jähriger Bundespolizist leicht verletzt wurde.

Bei der Festnahme flüchtete ein 22-Jähriger aus Berlin. Als er festgehalten wurde, wehrte er sich so heftig, dass der vorfolgende Beamte Pfefferspray einsetzten musste.
Die Bundespolizei ermittelt nunmehr gegen vier Männer im Alter von 19, zweimal 21 und 22 Jahren wegen Beleidigung, gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollzugsbeamte und Gefangenenbefreiung.

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