Do., 26.11.2015 , 15:20 Uhr

Ätzende Flüssigkeit in S-Bahn - Frau stellt sich

Aus der mitgeführten Tüte einer Frau lief in einer S-Bahn Säure aus, wodurch sich ein anderer Fahrgast schwere Verletzungen zuzog.  Seit Montag wurde die Frau mit Hilfe einer Öffentlichkeitsfahndung gesucht – jetzt stellte sie sich über ihren Anwalt freiwillig der Polizei.

 

 

Seit Montag suchte die Polizei mit Hilfe einer Öffentlichkeitsfahndung nach einer Frau, welche einen Monat zuvor in einer S4 Richtung Ebersberg eine Plastiktüte auf dem Nebensitz abgestellt hatte. Aus dieser Tüte ist eine ätzende Flüssigkeit auf den Sitz und den Boden davor ausgelaufen. Später setzte sich eine Jugendliche versehentlich auf den kontaminierten Platz und zog sich durch die ätzende Flüssigkeit schwere Verätzungen am Gesäß zu, welche operativ behandelt werden mussten. Nach Sichtung der Videoaufzeichnungen bewertete die Staatsanwaltschaft München den Vorgang als gefährliche Körperverletzung.

 

Aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung meldete sich am Mittwoch schließlich der Anwalt einer 48-jährigen Reinigungskraft aus München, bei welcher es sich um die Gesuchte handelt. Der Anwalt gab auch schon eine erste kurze Sachverhaltsschilderung im Namen seiner Mandantin zu dem Vorfall ab. Die Frau wird in den nächsten Tagen zu der Sache vernommen werden.

 

Den ganzen Vorfall lesen Sie hier nach.

 

 

 

Flüssigkeit Öffentlichkeitsfahndung S-Bahn Säure Zeugenaufruf

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2025 Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Auto-Anschlag Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zu dem Anschlag in München mit 37 Verletzten übernommen. Die Karlsruher Behörde erklärt das mit der besonderen Bedeutung des Falls und einem möglichen Angriff auf die freiheitliche demokratische Grundordnung.   Wegen der besonderen Bedeutung des Falls hat jetzt die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen zu dem Anschlag auf Demonstranten in München mit 14.02.2025 Anlaufstellen für Betroffene und Zeugen Nach dem Anschlag in München am Donnerstag, den 13. Februar 2025, stehen verschiedene Hilfsangebote für Opfer, Angehörige und Trauernde zur Verfügung: Nach dem tragischen Anschlag in München steht der Kriseninterventionsdienst RUF24 der Stiftung AKM bereit, um Betroffenen und lebensbedrohlich verletzten Menschen Unterstützung zu bieten. Das Krisentelefon ist 24-Stunden jederzeit erreichbar: 0157 733 11 110 Außerdem 04.02.2026 Alles zur Kommunalwahl auf münchen.tv Die Kommunalwahl in München am 8. März 2026 entscheidet darüber, wer künftig im Rathaus und in den Bezirksausschüssen die Richtung für unsere Stadt vorgibt. Auf unserer Seite zur Wahl finden Sie einen interaktiven München‑O‑Mat, mit dem Sie Ihre eigenen Positionen mit den Programmen der antretenden Parteien und Wählergruppen vergleichen können – einfach Thesen beantworten, Parteien 29.01.2026 Aus Bayern in die Schweiz: Was vor dem Umzug unbedingt zu beachten ist Die Schweiz zieht seit Jahren viele Menschen aus Bayern an. Nähe zur Heimat, attraktive Arbeitsbedingungen und eine hohe Lebensqualität machen den Schritt über die Grenze besonders für Fachkräfte interessant. Gleichzeitig wird der Umzug häufig unterschätzt, denn rechtliche Vorgaben, Fristen und organisatorische Details unterscheiden sich deutlich von denen in Deutschland. Wer unvorbereitet startet, riskiert unnötige Verzögerungen