Mi., 28.03.2018 , 14:11 Uhr

Aus aller Welt: Fünf verrückte Osterbräuche

Nach Weihnachten sorgen die Osterfeiertage mitunter für die stärksten Umsatzsteigerungen des Einzelhandels im Jahr. Die Supermärkte sind voll mit bunten Eiern, Schokoladenhasen und etlichen weiteren Süßigkeiten. Doch wie läuft Ostern eigentlich in anderen Ländern oder Kulturen ab. Wir haben fünf verrückte Osterbräuche ausgesucht:

 

 

 

Die Wasserschlacht in Polen (Lany Poniedziałek)

 

In Polen ist an Ostern eine Regenjacke zu empfehlen – egal, bei welchem Wetter. Angeblich ist der Ostermontag sogar der Tag mit dem höchsten Wasserverbrauch im Land, denn dort liefert man sich riesige Wasserschlachten.

Bewaffnet mit Wasserbomben, Spritzpistolen, Flaschen oder Eimern – überall sind Menschen zu sehen, die sich gegenseitig nassmachen. Ob Nonne oder Priester, ob Mann oder Frau, fast jeder beteiligt sich, manchmal sogar die Feuerwehr mit ihren Löschfahrzeugen.

 

 

Das Osterwasser

 

Viele kennen das Osterwasser heute als Schnaps, doch dazu gibt es auch eine lange Tradition. Als Osterwasser wird das Wasser bezeichnet, das nach einem alten Brauch in der Osternacht oder am Ostermorgen aus einem Fluss oder einer Quelle geschöpft wird. Nach Brauch wird es von Frauen noch vor Sonnenaufgang geschöpft und das heimlich, ohne dabei erwischt zu werden.

 

Neben heilender Kraft soll auch die Fruchtbarkeit und Schönheit von dem Wasser gefördert werden. Manche verheiratete Frauen waren und sind außerdem überzeugt, schneller schwanger zu werden, wenn sie sich mit dem Osterwasser waschen. Verliebte besprenkeln manchmal heimlich den Mann mit dem Wasser, damit er die Zuneigung erwidert.

 

 

 

Der Tschechische Peitschen-Montag

 

Dieser Brauch kommt schon ziemlich verrückt daher: In Tschechien verhauen Jungs und Männer an Ostern Frauen und Mädchen mit Weidenstöcken. An den Büschen versammeln sich viele Männer aus dem Dorf, um die Zweige abzuschneiden und für den Ostermontag zu präparieren. Diese werden zu einer Rute zusammengebunden, mit denen die Jagd losgeht.

 

Mit Gewalt soll der Brauch aber nichts zu tun haben. Von den sanften Schlägen versprechen sich die Frauen und Mädchen, dass die Lebenskraft und Stärke der Zweige auf sie übergeht. Manch eine nach Deutschland ausgereiste Tschechin vermisst den Brauch sogar, so Anna Pojezdalova im Interview mit cafebabel.de. „Als richtiger Mann musst du mich zu Ostern verhauen“, sagt die Tschechin. Leider ist ihr deutscher Mann Pazifist und erfüllt ihr diesen Osterwunsch nicht.

 

 

Das Heringsbegräbnis in Irland

 

In Irland wird liegt der Fisch begraben: Symbolisch trägt man dort einen Hering zu Grabe und bestattet ihn. Die Bestattung wird dabei meist vom örtlichen Metzger organisiert, der sich freut, dass wieder mehr Fleisch und Wurst über die Ladentheke geht. Immerhin endet mit Ostern die Fastenzeit und in der gab es früher meistens nur Hering zu essen.

 

 

Kreuzigungs-Rituale und das Hals-Langziehen auf den Phillipinen

 

Auch auf den Phillipinen feiert man mit Hasen und bunten Eiern. Scharfe Kritik gibt es allerdings an ziemlich brutalen Ritualen. Einige Strenggläubige wollen sich dort selbst auspeitschen oder sogar kreuzigen lassen, um sich von ihren Sünden zu befreien.

 

Auch Kindern ergeht es dort zu Ostern nicht immer blenden: Wenn die Kirchenglocken läuten, fassen die Eltern ihre kleinen beim Kopf und heben sie hoch. Sie glauben, dass sie so größer werden und besser wachsen. Als Belohnung für die überstandenen Qualen gibt’s bunte Eier.

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