Mi., 23.03.2016 , 09:57 Uhr

Bayerns Metall- und Elektroindustrie rechnet mit Ausbildungsrekord

Die bayerische Metall- und Elektroindustrie steuert auf einen Ausbildungsrekord in diesem Jahr zu.

 

Nach 14 700 neuen Ausbildungsverträgen im vergangenen Jahr dürfte die Zahl in diesem Jahr um 1,6 Prozent und damit auf einen Höchstwert zulegen, teilten die Arbeitgeberverbände bayme und vbm am Mittwoch in München mit. Dass die Betriebe nicht noch mehr ausbilden, liege laut einer Umfrage an einer großen Unsicherheit über die weitere Konjunkturentwicklung, erklärte der Hauptgeschäftsführer der Verbände, Bertram Brossardt. Fast 45 Prozent der Betriebe, die ihre Lehrstellen nicht alle besetzen konnten, begründeten dies zudem mit dem Fehlen geeigneter Bewerber.

 

Jugendliche hätten beste Chancen auf dem bayerischen Ausbildungsmarkt, müssten aber auch fit für neue Anforderungen gemacht werden, betonte Brossardt. Als Beispiel nannte er die Digitalisierung. „Azubis in der Metall- und Elektroindustrie müssen sich verstärkt mit technologischen Trends auseinandersetzen. Auch die Medienkompetenz ist eine wichtige Schlüsselqualifikation, die in nahezu allen Ausbildungsberufen benötigt wird.“

 

Der Umfrage zufolge ist die Zahl der unbefristeten Übernahmen von Auszubildenden zurückgegangen. Während 2014 noch knapp 60 Prozent der Unternehmen ihren Azubis nach der Ausbildung einen unbefristeten Arbeitsvertrag angeboten hätten, dürften dies im laufenden Jahr der Umfrage zufolge nur noch 45 Prozent tun. Insgesamt sei die Übernahmequote der Branche in Bayern aber gut, erklärte Brossardt. Im vergangenen Jahr erhielten insgesamt 96 Prozent der jungen Leute eine unbefristete oder befristete Stelle in ihrem Ausbildungsbetrieb.

 

rg / dpa

Ausbildung betrieb Elektro industrie Metall

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2025 Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Auto-Anschlag Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zu dem Anschlag in München mit 37 Verletzten übernommen. Die Karlsruher Behörde erklärt das mit der besonderen Bedeutung des Falls und einem möglichen Angriff auf die freiheitliche demokratische Grundordnung.   Wegen der besonderen Bedeutung des Falls hat jetzt die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen zu dem Anschlag auf Demonstranten in München mit 14.02.2025 Anlaufstellen für Betroffene und Zeugen Nach dem Anschlag in München am Donnerstag, den 13. Februar 2025, stehen verschiedene Hilfsangebote für Opfer, Angehörige und Trauernde zur Verfügung: Nach dem tragischen Anschlag in München steht der Kriseninterventionsdienst RUF24 der Stiftung AKM bereit, um Betroffenen und lebensbedrohlich verletzten Menschen Unterstützung zu bieten. Das Krisentelefon ist 24-Stunden jederzeit erreichbar: 0157 733 11 110 Außerdem 04.02.2026 Alles zur Kommunalwahl auf münchen.tv Die Kommunalwahl in München am 8. März 2026 entscheidet darüber, wer künftig im Rathaus und in den Bezirksausschüssen die Richtung für unsere Stadt vorgibt. Auf unserer Seite zur Wahl finden Sie einen interaktiven München‑O‑Mat, mit dem Sie Ihre eigenen Positionen mit den Programmen der antretenden Parteien und Wählergruppen vergleichen können – einfach Thesen beantworten, Parteien 29.01.2026 Aus Bayern in die Schweiz: Was vor dem Umzug unbedingt zu beachten ist Die Schweiz zieht seit Jahren viele Menschen aus Bayern an. Nähe zur Heimat, attraktive Arbeitsbedingungen und eine hohe Lebensqualität machen den Schritt über die Grenze besonders für Fachkräfte interessant. Gleichzeitig wird der Umzug häufig unterschätzt, denn rechtliche Vorgaben, Fristen und organisatorische Details unterscheiden sich deutlich von denen in Deutschland. Wer unvorbereitet startet, riskiert unnötige Verzögerungen