Mi., 28.09.2016 , 11:08 Uhr

Wanderer stürzt 80 Meter tief und stirbt - Zunahme der Bergunfälle

Berchtesgaden  – Ein Wanderer ist in den Berchtesgadener Alpen rund 80 Meter in die Tiefe gestürzt und ums Leben gekommen.

 

Wie ein Polizeisprecher sagte, sei der 69-Jährige am Dienstagnachmittag bei Unterau aus bislang ungeklärter Ursache von einem Steig abgekommen. Ein anderer Wanderer fand den Schwerverletzten unmittelbar nach dem Sturz am Dienstagabend (gegen 17 Uhr) auf einem tiefer gelegenen Weg und alarmierte die Rettungskräfte.

 

Es stellte sich heraus, dass der 69-jährige Urlaubsgast aus Rheinland-Pfalz vermutlich von einem entlang des Kilianberges führenden Steig ausgerutscht und über etwa 80 Meter abgestürzt ist. Der Mann wurde mit dem österreichischen Rettungshubschrauber in das LKH Salzburg geflogen, wo er noch am Abend an seinen schweren Kopfverletzungen starb.

 

Der Unfall wurde durch einen Berchtesgadener Polizeibergführer aufgenommen, der die genaueren Umstände des Absturzes noch ermittelt. 

 

Video: Der Deutsche Alpenverein hat jüngste seine Bergunfallstatistik vorgestellt. Falsche Planung und fehlende Erfahrung sind Hauptgrund für Notfälle. In der letzten Saison kamen 42 Mitglieder des DAV um’s Leben.

 

Berchtesgaden Bergunfälle

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