Mo., 16.11.2015 , 10:01 Uhr

Bergsteiger aus Oberbayern stürzt 100 Meter tief in den Tod

Bad Hindelang – Ein Bergsteiger ist in den Allgäuer Alpen ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, stürzte der 47 Jahre alte Mann aus Oberbayern am Vortag unterhalb des kleinen Jochschrofens (Landkreis Oberallgäu) rund 100 Meter in die Tiefe.

 

Ein Passant entdeckte den Mann am Sonntag. Wegen eines Sturms konnte für die Bergung kein Hubschrauber ausrücken. Als ein Team der Bergwacht schließlich zu dem Verunglückten gelangte, konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. (dpa/lby)

 

Erst vergangene Woche war eine 75-jährige Rentnerin bei einem Wanderausflug im Königstandgebiet abgestürzt und tödlich verunglückt. Die 75-jährige war mit einer Wandergruppe mit 21 weiteren Rentnern auf dem Weg zum Königstand. Die Gruppe stieg über den normalen Wanderweg auf zur Kramerhütte. Bedingt durch das viele Laub, rutschte die Starnbergerin dann auf dem Steig aus und stürzte 30 Meter in die Tiefe. Sie erlitt dabei tödliche Verletzungen.

 

Tipps zur Vermeidung von Unfällen im Berg

 

Entsprechende Vorbereitung könnte künftig für weniger Unfälle sorgen. Hilfreich ist beispielsweise das richtige Schuhwerk, genügend Brotzeit und Getränke im Gepäck. Außerdem ausreichend Zeit einzuplanen, sind nur einige der vielen Dinge, die auf dem Berg beachtet werden sollten. Viele der Unfälle könnten im Voraus vermieden werden.

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