Do., 05.02.2015 , 11:43 Uhr

Investitionen und Baustellen: Das wird neu bei der Münchner U-Bahn und Tram

Die MVG und die SWM planen 2015 Investitionen, wie es sie vorher noch nicht gegeben hat. Für 328 Millionen Euro soll vor allem der U-Bahn und Tramverkehr ausgebaut werden. Das Geld soll für neue U-Bahnen, Trambahnen und eine Erweiterung des Netzes ausgegeben werden. 

 

Die Stadtwerke München und die Münchner Verkehrsgesellschaft investieren weiter hohe Summen in den Ausbau und die Modernisierung des Münchner Nahverkehrs. Eingeplant sind heuer rund 328 Millionen Euro, ein neuer Spitzenwert.

 

Neue U- und Trambahnen

 

Das Geld fließt vor allem in neue Fahrzeuge (gut 200 Millionen) sowie die Erneuerung von Technik und Infrastruktur. Vorgesehen ist die Beschaffung weiterer neuer U- sowie Trambahnen, darunter erstmals neun Doppeltraktionszüge, die bis zu 48 Meter lang sind und bis zu 270 Fahrgästen Platz bieten. Auch damit reagiert die MVG auf das weiter steigende Fahrgastaufkommen, immerhin wurden im vergangenen Jahr 555 Millionen Fahrgäste befördert, so die MVG.

 

Neue Busse

 

Für die Bussparte werden heuer weitere 23 Gelenkbusse ausgeliefert. Fortgesetzt wird auch der Praxistest verschiedener Busse mit alternativen Antrieben: Voraussichtlich Mitte Februar stellt die Firma EBUSCO der MVG einen E-Solobus für Testzwecke zur Verfügung. Es ist geplant, den Elektrobus für drei Tage – und unter wissenschaftlicher Begleitung – auf der StadtBus-Linie 100 einzusetzen.
Viel Geld wird auch für Ausbau- und Erneuerungsmaßnahmen hinter den Kulissen investiert. Bei der U-Bahn steht beispielsweise die Ausstattung der Fahrzeuge mit Brandschutzeinrichtungen (Sprühnebelanlagen) an; hier steht noch das grüne Licht der Aufsichtsbehörde aus.

 


Hier wird es zu Baustellen kommen:

 

 

 

 

 

 

 

 Ungewisse Finanzierung aber höchste Priorität: U9-Spange:

 

Während der weitere Ausbau des ÖPNV gerade in der Wachstumsregion München dringender erforderlich ist denn je, gestaltet sich die Finanzierungssituation immer schwieriger, so Herberth König, Vorsitzender der MVG-Geschäftsführung. Die notwendigen hohen Investitionen im Verkehr können laut ihm aktuell überwiegend nur noch durch Kreditaufnahmen finanziert werden. Deshalb muss das Geld möglichst investiert werden, um an manchen Stellen zu entlasten.

 

Dazu zählt etwa die Tram-Westtangente, die das Zentrum entlasten kann, mittelfristig aber vor allem auch die U9-Spange. Hier ist immer wieder zu betonen: Nach Realisierung des 2-Minuten-Takts auf einzelnen Streckenabschnitten in Hauptverkehrszeiten sind die Kapazitäten des Münchner U-Bahnsystems im Kernbereich definitiv ausgeschöpft und nur durch diese zusätzliche Nord-Süd-Strecke erweiterbar. Für diese müssen jetzt die ersten Weichen gestellt werden, damit das System auch im nächsten Jahrzehnt leistungsfähig bleibt.

 

 

Quelle: Pressemeldung der MVG

investition U-Bahn

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