Di., 30.09.2014 , 10:16 Uhr

Englschalking: Die eigene Mutter ertränkt - Angeklagter gesteht

Jahrelang hatte ein 59-Jähriger seine eigene Mutter in Englschalking gepflegt. Als ein Streit eskalierte, soll er die 85 Jährige ertränkt haben. Vor Gericht gesteht der Angeklagte.

 

Er sei entsetzt über seine eigene Tat und schäme sich dafür, so der Angeklagte gestern im Gerichtsaal. Der 59-Jährige räumte mit diesen Worten gestern vor dem Münchner Amtsgericht seine Tat ein.

 

Jahrelang pflegte der Mann seine Mutter, wusch sie, half ihr im Haushalt und war für sie da. Dann eskalierte im Oktober 2013 ein Streit zwischen ihm und der 85-Jährigen. Er wollte sie gerade baden und ertrank sie. Sie habe ihn zuvor beschimpft, nach ihm geschlagen und angeschrien, weil sie sich ihre Haare nicht waschen lassen wollte. Nach dem Tod ihres Mannes sei die leicht demente Frau immer öfter aggressiv geworden. Der Umgang mit ihr sei immer anstrengender geworden.

 

Nun droht dem Angeklagten eine lebenslange Haftstrafe. Seine Verteidigung will allerdings eine mildere Strafe bewirken. Eine psychisch Erkrankung müsse geprüft werden, der Mandant sei mit der Pflege und zusätzlichen Eheprobleme vollkommen überfordert gewesen. Nach der Tat soll er versucht haben sich selbst das Leben zu nehmen.

 

(Symbolfoto)

Badewanne Eglschalking Mord

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