Mo., 06.07.2015 , 12:40 Uhr

Fünf Jahre Rauchverbot in Bayern

Gesundheitsminister werten das seit fünf Jahren geltende Nichtraucherschutzgesetz im Freistaat als Erfolg. Für die Gesundheit der Menschen war der Volksentscheid zum Nichtraucherschutz in Bayern ein wichtiger Schritt, so deren Überzeugung. 

 

Seit fünf Jahren wird in Bayerns Restaurants, Bars und Clubs nicht mehr geraucht. Das bislang strengste Gesetz seiner Art, gilt seit dem 1. August 2010 und kam per Volksentscheid ins Rollen. Die Gegner des strikten Rauchverbots prophezeiten damals den Untergang der Wirtshauskultur in Bayern und sahen sich in grundlegenden Freiheitsrechten verletzt. Auch wenn es noch immer vereinzelt kritische Töne gibt, ist der Zigarettenkonsum gesunken und mittlerweile begrüßen sogar viele Raucher die Einschränkungen

 

Das Gesetz zum Schutz der Gesundheit (GSG) in Bayern soll die Bevölkerung vor den Gefahren des Passivrauchens schützen. Es verbietet das Rauchen auch in Gaststätten und Bierzelten. Denn bei einem ist man sich unter den Gesundheitsexperten einig: „Passivrauchen ist sehr gefährlich und kann auch Lungenkrebs verursachen. „Ich gehe davon aus, dass durch das Nichtraucherschutzgesetz zahlreiche Fälle von Herzinfarkten in Bayern verhindert worden sind.“, sagte Gesundheitsministerin Melanie Hummel bereits zum vierjährigen Nichtraucherschutz-Jubiläum.

 

Rauchverbote würden dazu führen, dass die Anzahl von Asthma- und Herz-Kreislauferkrankungen sowie Frühgeburten zurückgehen. Das belegen internationale Studien. Huml ergänzte: „Rauchen bleibt das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko. Zwischen 20 und 40 Prozent aller Krebsarten werden durch Rauchen verursacht.“

 

Den größten Einfluss hat das Rauchen für Lungenkrebs, Krebserkrankungen der Harnblase, der Speiseröhre, der Bauchspeicheldrüse, des Darms sowie im Mundhöhlen- und Rachenbereich. Die Ministerin betonte: „Erfreulicherweise befürworten mittlerweile immer mehr Menschen Rauchverbote in Gaststätten.“ Nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung aus dem Jahr 2013 sind vier von fünf Deutschen – fast 82 Prozent – für ein Rauchverbot in Gaststätten. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um über vier Prozentpunkte.

 

 

Nichtraucherschutz Rauchen Rauchverbot

Das könnte Dich auch interessieren

27.05.2026 Gemi Elettronica: technologische Lösungen für moderne Sicherheit und Komfort in Haus und Landwirtschaft Auch wenn diese beiden Systeme auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben, verbindet sie eine klare Philosophie: technische Lösungen sollen nicht kompliziert sein, sondern das Leben einfacher, sicherer und effizienter machen. Genau darauf ist die Produktentwicklung von Gemi Elettronica ausgerichtet.   Technologie als Antwort auf reale Alltagsprobleme In vielen Haushalten und landwirtschaftlichen Betrieben treten immer 20.05.2026 Wie lange dauert eine Masterarbeit? Bearbeitungszeit, Zeitplan und realistische Erwartungen Die Masterarbeit markiert den Abschluss eines mehrjährigen Studiums – und viele Studierende fragen sich schon Monate vorher, wie lange eine Masterarbeit eigentlich dauert und ob die offiziellen Vorgaben mit der Realität übereinstimmen. Laut den Prüfungsordnungen vieler deutscher Hochschulen, darunter die LMU München, die TU München und die Universität Hamburg, beträgt die reguläre Bearbeitungszeit sechs Monate. 20.05.2026 München für Länger: Warum möbliertes Wohnen die bessere Alternative zum Hotel ist Wer für ein Projekt, eine neue Arbeitsstelle oder eine längere Weiterbildung nach München kommt, kennt das Dilemma: Ein Hotelzimmer wird auf Dauer unpersönlich und teuer, während die Suche nach einer Mietwohnung auf dem angespannten Münchner Markt oft frustrierend und zeitaufwendig ist. Genau hier schließt eine clevere Lösung die Lücke: Business Apartments und möblierte Wohnungen auf 15.05.2026 Tag der Alltagsbegleiter: Die stille Kraft, die Familien trägt An ihrer Seite ist an diesem Morgen Marta, Alltagsbegleiterin. Sie antwortet nicht mit Korrektur, nicht mit Ungeduld, nicht mit einem schnellen „Aber Sie sind doch zu Hause“. Sie setzt sich zu Frau Krüger, nimmt Blickkontakt auf und sagt ruhig: „Wir bleiben jetzt erst einmal hier zusammen. Ich bin da.“ Dann stellt sie eine Tasse Tee