Di., 28.04.2015 , 15:59 Uhr

Hilfe für den kleinen Noah - Typisierungsaktion am Marienplatz

Alle 45 Minuten erhält in Deutschland jemand die Diagnose Blutkrebs. Eine Heilung ist möglich, aber nur wenn ein passender Knochenmarkspender gefunden wird. Um nun das Leben des 12-jährigen Noah zu retten, wird am 9. Mai unter der Schirmherrschaft Dieter Reiters eine Typisierungsaktion am Marienplatz veranstaltet. 

 

 

Mia san Mia der ganz anderen Art: Der kleine Noah und viele andere Menschen brauchen Ihre Hilfe. Leukämie – alle 45 Minuten wird in Deutschland bei einem Menschen Blutkrebs diagnostiziert. Eine Stammzellenspende könnte den Betroffenen schon das Leben retten. So auch dem kleinen Noah.

 

Um einen Spender zu finden, kommt es am 9. Mai zu einer Typisierungsaktion im Prunkhof des Rathauses München. Schirmherr ist der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter. Bislang sucht nämlich jeder Fünfte Krebskranke vergeblich nach einem passenden Spender.

 

Auch Sie können helfen: Nehmen Sie am 9. Mai an der Typisierungsaktion im Prunkhof des Münchner Rathauses teil. Sie läuft von 11 Uhr bis 16:00 Uhr.

 

 

 

Diagnose Blutkrebs

 

Bei einer Untersuchung Ende letzten Jahres wurde ein Vitaminmangel bei Noah festgestellt. Um die Ursache zu erforschen, musste er sich weiteren Tests unterziehen. Am Ende stand die Diagnose Leukämie. Die Mutter wendet sich daraufhin an den Vorsitzenden der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern in Gauting (AKB), Hans Knabe. Zusammen mit dem Bayerischen Roten Kreuz und dem Kreisverband München sowie der Leukämiehilfe München stellen sie die Typisierungsaktion am Marienplatz auf die Beine.

 

Jeder kann dabei helfen, das Leben von Noah, aber auch von vielen anderen Menschen, zu retten. Alle Erwachsenen zwischen 18 und 45 Jahren können eine Blutspende abgeben, um festzustellen, ob sie ein passender Spender wären. Oft finden sich zwar bei Betroffenen Spender im familiären Umfeld, doch bei Noah hat selbst seine Zwillingsschwester nicht die passenden Merkmale, um ihn zu retten. Natürlich helfen auch Geldspenden, da jede Ersttypisierung eines Spenders Laborkosten von 50 Euro mit sich bringt.

 

 

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