Mo., 15.12.2014 , 11:22 Uhr

Hoeneß-Erpresser legt Geständnis ab

Uli Hoeneß sitzt im Gefängnis. Der Mann, der ihn erpressen wollte, hat heute vor Gericht in München ein Geständnis abgelegt.

 

Der mutmaßliche Erpresser von Uli Hoeneß hat vor dem Landgericht München II ein umfassendes Geständnis abgelegt. „Ich befand mich damals in einer absolut verzweifelten Situation“, gab der 51-Jährige in einer von seinem Anwalt verlesenen Erklärung am Montag an. Die Übernahme eines Lotto-Geschäftes habe ihn und seine Freundin finanziell ruiniert. „Die Schulden häuften sich, es kam zu Pfändungen bei meiner Lebensgefährtin.“ Der an Diabetes erkrankte Mann habe sich die Krankenversicherung nicht mehr leisten können.

 

Der 51-Jährige hat nach eigenen Angaben im Mai dieses Jahres einen mit „Mister X“ unterzeichneten Drohbrief an den Ex-Präsidenten des FC Bayern München geschrieben und darin 215 000 Euro gefordert. Im Falle der Zahlung würde er ihm die Haftbedingungen erleichtern, hieß es in dem Brief. Kontakte in die JVA hatte der Mann in Wirklichkeit allerdings nicht.

 

Der vorbestrafte Mann war einst nach eigenen Angaben wegen Betrugs in Höhe von 220 000 D-Mark zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Als er von dem Urteil gegen Hoeneß erfuhr, erschienen ihm die drei Jahre und sechs Monate wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe im Vergleich zu seiner eigenen Haftstrafe „ungeheuer“, wie er sagte.

 

„Die Idee kam spontan, ausgelöst durch meine völlig desolate Lage“, hieß es in der Erklärung. Er habe gar nicht ernsthaft damit gerechnet, die Summe auch wirklich zu bekommen. „Es war wie die Abgabe eines Lottoscheins“, sagte der Angeklagte auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters.

 

Bei der fingierten Geldübergabe wurde er von der Polizei festgenommen. Hoeneß, der in Landsberg am Lech im Gefängnis sitzt, ist nach Gerichtsangaben zwar als Zeuge geladen, eine Sprecherin ging aber nicht davon aus, dass er nach dem umfassenden Geständnis des Angeklagten noch aussagen muss.

 

dpa / pm

 

 

Erpresser geständnis Hoeness

Das könnte Dich auch interessieren

22.04.2026 Wie Münchner ohne Stress fit bleiben Die Informationsflut im Netz ist gewaltig und oft mehr ermüdend als erhellend. Dabei ist Gesundheitsmanagement im aktuellen Jahr keine Frage der Erschöpfung mehr, sondern eine des geschickten Timings und der richtigen digitalen Verbündeten. Statistiken zeigen, dass über 60 Prozent der Deutschen ihre Gesundheitsfragen zuerst dem Internet stellen, bevor sie überhaupt den Hörer für einen Termin 21.04.2026 Der Weg zur Wunschfigur in München: Ein Leitfaden zu Methoden, Kosten und Klinikwahl bei der Liposuktion Hartnäckige Fettpolster an Bauch, Hüften oder Oberschenkeln können frustrierend sein, besonders wenn sie sich trotz disziplinierter Ernährung und regelmäßigem Sport hartnäckig halten. Für viele Menschen in München stellt sich dann die Frage nach alternativen Lösungen. Die Liposuktion, umgangssprachlich als Fettabsaugung bekannt, ist ein chirurgischer Eingriff zur gezielten Formung der Körperkontur, nicht zur Gewichtsreduktion. Sie entfernt 20.04.2026 Mitmachen und gewinnen - Fit-Amino! Fit-Amino und münchen.tv verlosen ein Monatspaket „Fit-Amino Wiederholungskomfort“ im Wert von rund 50 €! Das steckt drin: – 32 Portionsbeutel in praktischer Pulverform – Hochwertige Aminosäuren: L-Arginin, L-Glutamin, L-Lysin, L-Pidolat – Mit Vitamin C – für normalen Energiestoffwechsel, normale Knochen und Knorpel – 100 % vegan, glutenfrei, halal, koscher Einfach in Wasser auflösen, trinken, fertig 16.04.2026 Was ändert sich mit dem neuen SCHUFA-Score? Seit dem 17. März wird im SCHUFA-Account statt eines Prozentwertes ein dreistelliger Punktestand angezeigt. Die SCHUFAHolding AG hat an diesem Datum den bisher gültigen Basisscore eingestellt und durch den sogenannten NextGen Score 1.0 ersetzt. Wer wie die meisten an den 97,5-Prozent-Wert gewöhnt ist, fragt sich jetzt vermutlich, ob 812 Punkte gut oder nur mittelmäßig sind.