Fr., 12.08.2016 , 11:50 Uhr

Klettern für Experten - Boulderweltcup im Olympiastadion

Der Klettersport wird bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo zur nächsten neuen Disziplin im Programm der Spiele. Ganz im Zeichen Olympias findet daher an diesem Wochenende der Boulderweltcup im Münchner Olympiastadion statt.

 

 

Der sechste und letzte Boulderweltcup der Saison 2016 findet im Münchner Olympiastation statt. 94 Frauen und 148 Männer treten in der Disziplin mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad im Klettersport an. Beim Bouldern klettern die Athleten ohne Sicherung eine Wand in „Absprunghöhe“ hinauf. Vier Meter ist diese hoch und mit so wenigen Griffen bestückt, dass nur die Besten überhaupt hochkommen.

 

Fünf Minuten haben die Kletterer, um fünf Routen an der Wand zu besteigen. Wer das schafft, qualifiziert sich für die Finalrunde. So wie Hans Moritz – der Deutsche hat es heute Morgen bereits geschafft und klettert morgen im Halbfinale mit.  Heute Nachmittag läuft noch die Qualifikation der Frauen (15:30 – 20:00 Uhr). Der Eintritt ist heute für alle frei. Ab dem morgigen Samstag finden unter dem Olympischen Zeltdach am Nordeingang des Olympiastadions die Finalrunden statt. Hierfür gibt es noch genug Tickets an der Tageskasse.

 

Der Deutsche Alpenverein ist insgesamt mit 25 Teilnehmern vertreten, von denen einige die Chance auf das Finale am Wochenende haben.

 

Anfang August beschloss das IOC auf der Vollversammlung, dass Klettern mit Tokyo 2020 olympisch wird. „Wir haben den Internationalen Sportkletterverband IFSC tatkräftig dabei unterstützt, den Klettersport ins olympische Programm zu bekommen“, sagte der Geschäftsbereichsleiter Bergsport im Deutschen Alpenverein. Vier Jahre haben die deutschen Athleten jetzt Zeit, bis sie olympisches Gold nach Hause bringen können.

 

Wer am Wochenende die neue Disziplin im Programm der Spiele schon mal kennenlernen will, der sollte sich das nicht entgehen lassen.

 

sk

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