Do., 12.03.2015 , 12:28 Uhr

München-Maxvorstadt: Azubi mit Messer ausgeraubt

Zwei bisher unbekannte Täter haben am Mittwoch einen 21-jährigen Azubi in einem Hinterhof festgehalten, mit einem Messer bedroht und ausgeraubt. Die Polizei sucht nun nach den Unbekannten und bittet um Hinweise.

 

++++UPDATE+++

Wie die Polizei nun mitteilte war der Raubüberfall frei erfunden. Der 21-Jährige hatte wegen wiederholten Zuspätkommens Angst vor einer Kündigung durch seinen Arbeitgeber und sich deshalb die Geschichte ausgedacht.

 

Am Mittwoch, 11.03.2015, gegen 08.30 Uhr, wollte ein 21-jähriger Auszubildender über eine Hinterhofabkürzung zu einer Lebensmittelmarktfiliale in der Karlstraße gelangen. Dazu benutzte er einen offenstehenden Hofdurchgang auf Höhe der Dachauer Straße 22.

 

Im Innenhof des dortigen Anwesens traf der 21-Jährige auf zwei bislang unbekannte Männer. Der größere der beiden umklammerte ihn plötzlich von hinten und hielt ihm mit der anderen Hand den Mund zu. Der andere Täter zeigte ein aufgeklapptes Taschenmesser und forderte Geld und Handy.

 

Der Auszubildende war so eingeschüchtert, dass er den Männern sagte, wo sich beides befindet. Der Mann mit dem Messer griff daraufhin in die Hosentaschen des 21-Jährigen und holte das Handy und die Geldbörse heraus. Danach stieß er den 21-Jährigen von sich weg. Anschließend entfernten sich die beiden Männer in Richtung des Anwesens Dachauer Straße 22.  

 

Täterbeschreibung:

 

Täter mit Messer: Ca. 40-50 Jahre alt, ca. 160-170 cm großer südländischer Typ, kräftige Figur, schwarze, kurze Haare, langer schwarzer Vollbart, Raucher. Bekleidet mit rotem Pullover mit rundem Symbol, blauer Jeans und schwarzer Kappe, ähnlich „Trucker-Cap“. Führte ein Schweizer Armeetaschenmesser mit ca. 5 cm Klingenlänge mit sich.

 

Täter 2 (Umklammerer): Ca. 40-50 Jahre alt, ca. 180-200 cm großer südländischer Typ, kräftige Figur, schwarze Haare. Bekleidet mit olivgrünem Parka und blauer Jeans. 

 

 

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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