Mo., 04.08.2014 , 11:47 Uhr

München: Neue Details zum Knochenfund in Pasing

München Pasing – Die menschlichen Knochen, die in einem Schließfach im Pasinger Bahnhof gefunden wurden, scheinen schon älter zu sein. Einen Zusammenhang des Fundes mit einem Mordfall gibt es derzeit nicht.

 

Wie berichtet hatten Mitarbeiter der Bahn und Bundespolizei am vergangenen Donnerstag (31.7.2014) ein Schließfach am Pasinger Bahnhof geöffnet, weil die Mietzeit bereits mehrere Tage überschritten war. Dabei machten sie einen schrecklichen und unheimlichen Fund:

 

In dem Schließfach befand sich eine Tüte, in der mehrere menschliche Knochen verstaut waren. Nach ersten Erkenntnissen seien die Skelett-Teile bereits etwas älter. Es soll sich um einen Schädel ohne Unterkiefer und den Teil eines Oberschenkels handeln. Teilweise hafte Erde an den Knochenteilen, weshalb es gut möglich ist, dass diese Bereits unter der Erde vergraben waren.

 

Wem gehören die Knochen? – nur eine von vielen offenen Fragen

 

Noch dauern die Untersuchungen an. Es ist völlig offen, wem die Knochenteile gehören könnten, oder, ob der Fund im Zusammenhang mit einem Verbrechen im Großraum München steht. Derzeit gehe die Polizei nicht von einem Mord aus, da es keinen Fall gebe in dem eine Leiche abgängig sei.

Das Institut für Rechtsmedizin könnte im Laufe der nächsten Tage erste Gewissheit bringen. Dass die Untersuchungen allerdings noch länger andauern könnten ist auch nicht ausgeschlossen.

 

Aussagen darüber, wer das Schließfach genutzt haben könnte, um die menschlichen Überreste darin zu verstecken, gibt es derzeit noch nicht.

 

pm / dpa

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