Di., 17.02.2015 , 15:11 Uhr

Plastikfreie Zone in München

Katrin Schüler setzt sich für ein plastikfreies Leben und Einkaufen in München ein. Seit einem Jahr hat sie ihren eigenen Laden beim Max-Weber-Platz: Die „Plastikfreie Zone“. Hier gibt es Lebensmittel in Papiertüten und viele ungewöhnliche Produkte.

 

 Jeder Deutsche verbraucht jährlich 117 Kilo Plastik

Bereits vor einigen Jahren beschloss Katrin Schüler, ein Leben ohne Plastik zu führen. Die studierte Diplom-Soziologin fand es erschreckend, wie viel Kunststoffmüll jährlich auf der Welt und in Deutschland produziert wird. Zwar kosten etwa Plastiktüten im Supermarkt mittlerweile meist 15 Cent, trotzdem verbraucht jeder Deutsche laut Bundeslandwirtschaftsministerium im Durchschnitt 117 Kilogramm Kunststoff pro Jahr. Zu Beginn war die Idee eines plastikfreien Lebens aber nur auf ihr Privatleben bezogen, vor einem Jahr eröffnete sie in der Schlossstraße 7 schließlich ihren eigenen Tante-Emma-Laden mit dem Namen „Plastikfreie Zone“ und machte so aus ihrem privaten Lebenswandel ein Geschäftsmodell.

 

Ob Bio-Lebensmittel, Trinkflaschen oder Kaffeekannen – in Schülers Laden findet man alles, was es auch in herkömmlichen Supermärkten gibt. Allerdings befinden sich die ca. 500 Produkte alle in Holzregalen und werden nach dem Kauf in Papiertüten verpackt. Zudem gibt es in der Plastikfreien Zone viele ungewöhnliche Dinge, wie etwa Baumwollspültücher, Creme-Dosen aus Blech oder Trinkstrohhalme aus echtem Stroh.

 

 

Schüler will Alternativen zur Plastiknutzung aufzeigen

 

Mit dem Laden will Inhaberin Katrin Schüler aber mehr erreichen, als nur plastikfrei Produkte zu verkaufen. Sie will zugleich die Leute auch über mögliche Alternativen zur Kunststoffnutzung aufklären. Damit ihre Kunden genügend Zeit haben, sich über das Thema ausführlich Gedanken zu machen, geben diese ihren Bestellzettel der Verkäuferin. Während Schüler die Produkte in Papiertüten füllt, können sie sich in Ruhe in ihrem Laden umsehen und sich Tipps zum plastikfreien Leben geben lassen.

 

 

Neben ihrer Arbeit in der Plastikfreien Zone hält Schüler auch vermehrt Vorträge für Firmen und Unternehmen, die ihrem Ansinnen gegenüber positiv gestimmt sind.  So hat sie unter anderem den Anstoß zur Entwicklung eines plastikfreien Spenders gegeben, den ein Unternehmen aus Eresing derzeit entwickelt und demnächst auch in ihrem Laden zu erstehen sein wird.

 

sg

 

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