Mi., 08.10.2014 , 10:32 Uhr

Professionelle Marihuana-Aufzuchtanlage gefunden: 245 Pflanzen "geerntet"

In Oberau bei Garmisch-Partenkirchen ist eine professionelle Marihuana-Aufzuchtanlage entdeckt worden. Es wurden etliche Pflanzen sichergestellt.

 

Garmisch-Partenkirchen / München – Vergangene Woche durchsuchten Beamte der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen ein freistehendes Einfamilienhaus in Oberau. Es bestand der Verdacht, dass ein Bewohner Cannabispflanzen anbauen würde.

 

Dieser Verdacht bestätigte sich dann auf eindrucksvolle Art und Weise. In einer großen und professionell ausgebauten Aufzuchtanlage, die sich über den gesamten 1. Stock des Anwesen erstreckte, fanden die Polizisten eine Vielzahl von Pflanzen vor.

 

Lesen Sie hier: Die größten Marihuana-Funde in der Region 

 

Die verständigte Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER – Südbayern) des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München übernahm daraufhin die weiteren Ermittlungen. Der 52-jährige Tatverdächtige, der den Beamten auch bereitwillig die Anlage zeigte, wurde vorläufig festgenommen.

 

Er machte nach Rücksprache mit einem Anwalt von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Gegen ihn erließ das AG München auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II Haftbefehl.

 

Die Größe der Anlage machte es notwendig, das Wohnanwesen zu versiegeln und mit Unterstützung der Tatortgruppe des Bundeskriminalamtes am 06.10.14 mit der Sicherstellung der gesamten Utensilien und der Pflanzen zu beginnen. Die gesamten polizeilichen Maßnahmen vor Ort dauerten mehr als zwei Tage.

 

Für die Aufzucht der Pflanzen wurden neben einem komplexen Belüftungssystems, das u.a. durch das Treppenhaus verlief, auch 15 Hochleistungslampen mit 400 – 600 Watt Leistung verwendet.

 

 

Insgesamt wurden 245 Marihuanapflanzen (ca. 1,5 m Höhe) sichergestellt, die nach einer ersten Einschätzung von Sachverständigen etwa zwölf bis siebzehn KilogrammMarihuana pro Ernte ergeben hätten. Eine derartige Ernte wäre dreimal im Jahr möglich gewesen. Bei der nun von Polizisten durchgeführten Sicherstellung ergab sich ein Gesamtgewicht der Pflanzen von mehr als 70 kg.

 

Außerdem fanden die Ermittler neben einer Vielzahl von Eimern, Tüten, Einweggläsern und Plastikdosen mit Marihuana auch noch 800 g frisch geerntetes Rauschgift und 6000 € Bargeld.

 

Die weiteren Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft München II und der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Südbayern geführt.

 

Das könnte Dich auch interessieren

20.05.2026 Wie lange dauert eine Masterarbeit? Bearbeitungszeit, Zeitplan und realistische Erwartungen Die Masterarbeit markiert den Abschluss eines mehrjährigen Studiums – und viele Studierende fragen sich schon Monate vorher, wie lange eine Masterarbeit eigentlich dauert und ob die offiziellen Vorgaben mit der Realität übereinstimmen. Laut den Prüfungsordnungen vieler deutscher Hochschulen, darunter die LMU München, die TU München und die Universität Hamburg, beträgt die reguläre Bearbeitungszeit sechs Monate. 20.05.2026 München für Länger: Warum möbliertes Wohnen die bessere Alternative zum Hotel ist Wer für ein Projekt, eine neue Arbeitsstelle oder eine längere Weiterbildung nach München kommt, kennt das Dilemma: Ein Hotelzimmer wird auf Dauer unpersönlich und teuer, während die Suche nach einer Mietwohnung auf dem angespannten Münchner Markt oft frustrierend und zeitaufwendig ist. Genau hier schließt eine clevere Lösung die Lücke: Business Apartments und möblierte Wohnungen auf 15.05.2026 Tag der Alltagsbegleiter: Die stille Kraft, die Familien trägt An ihrer Seite ist an diesem Morgen Marta, Alltagsbegleiterin. Sie antwortet nicht mit Korrektur, nicht mit Ungeduld, nicht mit einem schnellen „Aber Sie sind doch zu Hause“. Sie setzt sich zu Frau Krüger, nimmt Blickkontakt auf und sagt ruhig: „Wir bleiben jetzt erst einmal hier zusammen. Ich bin da.“ Dann stellt sie eine Tasse Tee 13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche