Di., 05.05.2020 , 14:11 Uhr

Schrittweise Lockerungen in der Coronakrise - Ausgangs- wird zu Kontaktbeschränkung

Gaststätten und Hotels in Bayern dürfen schrittweise wieder öffnen.

Seit 21. März ist Bayern in einer Ausgangsbeschränkung. Spielplätze, Sportstätten, Hotelerie, Fitnessstudios, Kosmetikstudios: alles geschlossen.

Heute aber die von vielen erhoffte Lockerung.  Nach wochenlanger Zwangspause dürfen in Bayern auch Gaststätten und Hotels schrittweise wieder öffnen: Außenbereiche von Gaststätten am 18. Mai, Speiselokale im Innenbereich am 25. Mai, Hotels am 30. Mai. Die Ausgangsbeschränkung wird, wenn man so will, in eine Kontaktbeschränkung umgewandelt. Ab dem morgigen 6. Mai wird die in Bayern geltende Ausgangsbeschränkung in eine Kontaktbeschränkung umgewandelt. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder im Rahmen eine Pressekonferenz in München an. Weiterhin gelte das Abstandsgebot, so Söder. Verwandte dürften jedoch wieder besucht werden.

 

In Bayern nur noch 6400 Menschen an Coronavirus erkrankt.

Grund für diese Lockerung, ist der Rückgang der sogenannten Reproduktionszahl. In Bayern sind aktuell nur noch rund 6400 Menschen am Coronavirus erkrankt. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München. Alleine im Vergleich zur vergangenen Woche habe sich die Zahl der Erkrankten halbiert. Nun sei es entscheidend, aus der Krise herauszukommen, langsam und sicher sei das oberste Gebot. „Heute ist Zeit zum Handeln“, betonte der CSU-Chef. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für ein vorsichtiges Öffnen.“

 

Nach wochenlangen Sperrungen und Schließungen dürfen ab diesem Mittwoch Spielplätze in Bayern wieder freigegeben werden. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder mit. Damit setzt der Freistaat eine Bund-Länder-Vereinbarung aus der vergangenen Woche um.

 

„Die Erfolge sind eindeutig.“ Das bayerische Konzept sei mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) abgestimmt. Söder betonte mit Blick auf die Konferenz von Bund und Ländern am Mittwoch, dass der bayerische „Pfad der Vernunft“ auch für andere Länder eine Blaupause sein könne, die wie Bayern nicht überstürzt handeln wollten.

 

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