Mi., 13.01.2016 , 17:00 Uhr

SPD-Politikerin Martiny gestorben

München – Die SPD-Politikerin Anke Martiny ist tot. Die ehemalige stellvertretende Landesvorsitzende in Bayern und langjährige Bundestagsabgeordnete starb am Montag im Alter von 76 Jahren, wie die Bayern-SPD am Mittwoch mitteilte.

 

«Mit ihr verliert die sozialdemokratische Partei nicht nur einen liebenswürdigen und hoch engagierten Menschen, sondern auch eine über die Partei- und Landesgrenzen hinweg geschätzte Politikerin», sagte der Landesvorsitzende Florian Pronold. «Anke Martiny hat stets ihr politisches Wirken in den Dienst für mehr soziale Gerechtigkeit und Freiheit gestellt. Verbesserungen für die Menschen lagen ihr fortwährend am Herzen.»

 

Die in Dortmund geborene Martiny trat mit 26 Jahren der SPD bei. Für den Wahlkreis München-Land wurde sie 1972 in den Bundestag gewählt, dem sie bis 1989 angehörte. Sie wurde sowohl in den Bundes- als auch in den Landesvorstand gewählt. Von 1989 bis 1991 bekleidete sie das Amt der Senatorin für Kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin. In den zurückliegenden Jahren engagierte sich die Mutter dreier Kinder bei der Nichtregierungsorganisation Trancparency International.

 

(dpa/lby)

Martiny SPD

Das könnte Dich auch interessieren

08.03.2026 Alles zur Kommunalwahl auf münchen.tv Die Kommunalwahl in München am 8. März 2026 entscheidet darüber, wer künftig im Rathaus und in den Bezirksausschüssen die Richtung für unsere Stadt vorgibt. Auf unserer Seite zur Wahl finden Sie einen interaktiven München‑O‑Mat, mit dem Sie Ihre eigenen Positionen mit den Programmen der antretenden Parteien und Wählergruppen vergleichen können – einfach Thesen beantworten, Parteien 06.03.2026 Dauerhafte Haarentfernung im Realitätscheck: Was Ergebnisse wirklich stabil hält 05.03.2026 Medizinisches Cannabis in München: Wenn aus einer Debatte Lebensqualität wird Doch es herrscht auch Klärungsbedarf. Cannabis ist in den Köpfen vieler noch immer ein Lifestyle-Produkt, doch die Realität in den Münchner Praxen sieht anders aus. Hier geht es nicht um Trends, sondern um Schmerzlinderung, um die Rückkehr in den Alltag und um die Verantwortung, die eine moderne Therapie mit sich bringt.   Ein Medikament auf 05.03.2026 Die neue Ästhetik der Stille: Warum Münchens Top-Adressen auf biophiles Design setzen