Mo., 25.08.2014 , 16:35 Uhr

Videoüberwachung: Mehr Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmitteln

Eine bessere Videoüberwachung in den öffentlichen Verkehrsmitteln sorgt für mehr Sicherheit – so der Bayerische Innenminister Joachim Hermann, der daran festhält künftig mehr Kameras einzusetzen.

 

Laut dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann wurde die Videoüberwachung im öffentlichen Personenverkehr in den letzten Jahren mittels kräftiger Förderung durch die Bayerische Staatsregierung kontinuierlich ausgebaut. In München sind mittlerweile in 58 S-Bahnhöfen und im Hauptbahnhof insgesamt 582 Kameras installiert.

 

„Das sind 40 Bahnhöfe und 353 Kameras mehr als letztes Jahr“, erläuterte Herrmann. „Der Freistaat hat das mit mehr als zwei Millionen Euro vollständig finanziert. Zuschüsse in Höhe von rund drei Millionen Euro war uns beispielsweise die Vollausstattung der Münchner S-Bahnzüge wert.“ Darüber hinaus sind alle Münchner U-Bahnhöfe mit Videotechnik ausgestattet. Bei Bus und Tram der MVG sind inzwischen rund drei von vier Fahrzeugen videoüberwacht, bei der U-Bahn gut jeder fünfte Wagen.

 

Wie Herrmann betont, trägt die Videoüberwachung nachweislich zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls bei und ist gerade bei der Aufklärung von Straftaten äußerst wirkungsvoll. So konnte beispielsweise der Fußballrowdy, der kürzlich auf einer U-Bahnfahrt zum Franken-Derby einen Feuerlöscher in eine entgegenkommende U-Bahn geworfen hatte, auch aufgrund von Videoaufnahmen schnell festgenommen werden. Ebenfalls dank der Videoüberwachung in einem Nachtbus in München konnte die Polizei einen gefährlichen Sexualstraftäter festnehmen, der über Monate hinweg Frauen aufgelauert hatte.

 

Pressemitteilung aus dem Bayerischen Innenministerium /PM

Bahn Videoüberwachung

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