Di., 14.08.2018 , 13:11 Uhr

Was man heute schon Online besorgen kann

Das Internet ist stetig am Wachsen und damit auch die erhältlichen Angebote. Schon heute werden viele Einkäufe vor dem Bildschirm getätigt, aber auch Erledigungen bei Bank, Behörden oder Versicherungen können heute ganz bequem mit wenigen Mausklicks abgehandelt werden. Mit der voranschreitenden Digitalisierung und dem Breitbandausbau werden zudem immer mehr Menschen von den entsprechenden Angeboten profitieren können. Viele Unternehmen und Startups werden ihre Dienstleistungen und Produkte vermehrt im Internet anbieten und so auf eine sehr breite Kundschaft treffen. Aber was gibt es neben den bekannten Angeboten noch im Internet zu entdecken?

 

Der Schlüsseldienst – Helfer in Not

 

Klappt die Tür zur Wohnung zu und der Schlüssel liegt noch in der Wohnung, dann hat man ein Problem. Ein großes Problem. Wer dann noch in einem Hochhaus lebt, hat keine Chance über das Fenster zurück zur Wohnung zu gelangen. Um den Schlüsseldienst kommt man nicht mehr herum. Während man damals noch zum Nachbarn gehen musste, um die Helfer telefonisch zu kontaktieren, ist heute alles lässig über das Smartphone regelbar. Heute lässt sich der Schlüsseldienst sogar online zum Ort des Geschehens bestellen. Zuvor hat der Hilfesuchende natürlich schon den günstigsten und besten Schlüsseldienst über ein Vergleichsportal gefunden und findet sich in kurzer Zeit wieder in seiner Wohnung ein.

 

Steuererklärung – Papierdschungel bald Geschichte

 

Für viele Unternehmen ist die Steuererklärung über ELSTER heute schon verpflichtend. Der normale Arbeitnehmer quälte sich bislang durch einen Stapel von Bögen und Blättern. Schön lesbar mussten alle Zahlen sein. Die Bögen mussten abgeholt werden und nach dem Ausfüllen auch wieder abgegeben werden. Zeitaufreibend und lästig. Doch das könnte nach dem Willen des Finanzministeriums in absehbarer Zeit Geschichte sein. Ohnehin nutzen bereits 16 Millionen Steuerzahler das ELSTER-System vor dem Bildschirm. So spart man sich die Schreiberei und den Papierkram und braucht auch keinen Extrabogen, wenn man sich mal verschrieben hat.

 

Darüber hinaus werden einige Unterpunkte nun direkt neben dem Feld erklärt. Ein Extrabogen mit den Erklärungen ist daher auch nicht mehr nötig. Wie immer dürfen aber keine Steuerberatungen gegeben werden oder individuelle Fragen beantwortet werden. Hierfür muss ein Steuerberater her oder man wendet sich an den Lohnsteuerhilfeverein. In vielen Fällen lässt sich auch das schon online erledigen, sodass auch hier kein physischer Besuch beim Berater mehr nötig ist. Ohnehin läuft heute vieles über Internettelefonie und E-Mails ab, nicht nur bei der Steuerberatung.

 

Online zum Arzt gehen – bald überall?

 

In Baden-Württemberg läuft noch das Pilotprojekt, doch die Chancen auf eine bundesweite Ausdehnung sind groß. Die Telemedizin steckt noch in den Kinderschuhen, aber der Erfolg zeigt sich schon längst. Die Idee ist gut, zeitgemäß und auch die Patienten finden die Telemedizin super. Die Grundidee ist dabei ganz simpel. Bei leichten Beschwerden, wie beispielsweise Kopfschmerzen, Erkältungen und Übelkeit wird der Arzt per Internetanruf, meist mit Video kontaktiert. Die entsprechenden Daten auf der Gesundheitskarte können übermittelt werden und die „Behandlung“ kann beginnen. Bei kleineren Beschwerden ist das Prozedere ohnehin meist gleich: Beschwerden erkennen, Medikament verschreiben, Patient glücklich. Der Patient muss mit seinen Leiden nicht das Haus verlassen und muss lediglich das Medikament abholen und auch die Ärzteschaft kann dem was Gutes abgewinnen.

 

Denn Arztpraxen sind nicht mehr so stark überfüllt und Ärzte können sich auf Patienten mit ernsteren Leiden konzentrieren. Es bleibt auch mehr Zeit für diese Patienten, denn ein Großteil der Patienten wird ja von Zuhause aus behandelt. Rezepte werden im Übrigen auch online verschrieben und können mit dem Heimdrucker ausgedruckt werden. Auch das ist also kein Problem. Lediglich mit Krankschreibungen ist das noch so eine Sache, vor der sich das Projekt ein wenig scheut. Denn ob ein Patient wirklich reif für das Bett ist oder doch arbeitsfähig ist, kann man vor dem Bildschirm oft nicht so gut erkennen.

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