Di., 20.09.2016 , 13:24 Uhr

Wegen eines Kopftuchs: Frau und Kind beleidigt und geschlagen

Ein 38-jähriger Münchner fuhr am gestrigen Montag mit der U-Bahn vom Hauptbahnhof in Richtung Odeonsplatz. In der Bahn bewarf er eine Frau mit Kopftuch, sowie deren Tochter mit Servietten. Außerdem schlug er Letzterer in ihr Gesicht und warf mit wüsten Beschimpfungen um sich.

 

Am Montag beschimpfte ein 38-Jähriger eine Frau mit Kopftuch und die Tochter der Betroffenen lautstark. Der Mann schrie, die Deutschen seien Christen und würden Muslime und Kopftücher hassen. Er forderte die beiden Frauen auf, dass sie aus Deutschland verschwinden sollen und in ihre Heimat zurückkehren. Daraufhin ging er auf die Frauen los und schlug der Tochter zweimal in ihr Gesicht. Die Mutter des Opfers wurde von den Schlägen des Mannes verfehlt. Die Beiden wehrten sich und ein unbekannter Passant griff ein. Die Tochter wurde leicht verletzt.

 

Nachdem der Zug am Odeonsplatz eingetroffen war, wurde der Täter von der U-Bahnwache bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Als der Mann die Beamten ebenfalls beleidigte und versuchte zu fliehen, wurde der Mann fixiert. Auch die Polizeibeamten der Polizeiinspektion 11 beleidigte der Mann. Die Körperverletzung und die Beleidigung werden als politisch motivierte Kriminalität eingestuft, der Staatsschutz des Polizeipräsidiums München hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

 

Beleidigen Kopftuch schlagen U-Bahn

Das könnte Dich auch interessieren

08.03.2026 Alles zur Kommunalwahl auf münchen.tv Die Kommunalwahl in München am 8. März 2026 entscheidet darüber, wer künftig im Rathaus und in den Bezirksausschüssen die Richtung für unsere Stadt vorgibt. Auf unserer Seite zur Wahl finden Sie einen interaktiven München‑O‑Mat, mit dem Sie Ihre eigenen Positionen mit den Programmen der antretenden Parteien und Wählergruppen vergleichen können – einfach Thesen beantworten, Parteien 06.03.2026 Dauerhafte Haarentfernung im Realitätscheck: Was Ergebnisse wirklich stabil hält 05.03.2026 Medizinisches Cannabis in München: Wenn aus einer Debatte Lebensqualität wird Doch es herrscht auch Klärungsbedarf. Cannabis ist in den Köpfen vieler noch immer ein Lifestyle-Produkt, doch die Realität in den Münchner Praxen sieht anders aus. Hier geht es nicht um Trends, sondern um Schmerzlinderung, um die Rückkehr in den Alltag und um die Verantwortung, die eine moderne Therapie mit sich bringt.   Ein Medikament auf 05.03.2026 Die neue Ästhetik der Stille: Warum Münchens Top-Adressen auf biophiles Design setzen