Fr., 22.05.2015 , 09:17 Uhr

Zoll beschlagnahmt schwere Steinkorallen

München – Zöllner am Münchner Flughafen haben einen buchstäblich schweren Fall von Artenschmuggel verhindert. Die Beamten kontrollierten einen Reisenden, der neun schwere Steinkorallen in seinem Koffer versteckte.

 

 

 

Ein besonders großes Exemplar war über einen halben Meter lang und wog mehr als elf Kilogramm. Wie das Hauptzollamt München am Freitag mitteilte, gab der Mann aus dem Oman in der vergangenen Woche an, die Nesseltiere privat ausstellen zu wollen. Da er keine Artenschutzgenehmigung vorweisen konnte, wurden die Korallen beschlagnahmt. Der Schmuggler muss ein hohes Bußgeld zahlen.

 

„Die Steinkoralle und viele weitere Korallenarten stehen gänzlich unter Schutz und dürfen daher nur mit einer gültigen Genehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde in die EU eingeführt werden.“, so Marie Schuster, Pressesprecherin des Hauptzollamts München. Den Reisenden erwartet nun ein empfindliches Bußgeld des Bundesamts für Naturschutz.

 

 

Zusatzinfo:

 

Für die Steinkoralle besteht eine Genehmigungspflicht, welche neben den lebenden auch die toten Exemplare, Teile davon und auch daraus hergestellte Erzeugnisse umfasst. Lediglich Korallensand, welcher weniger als 2mm Körnung hat, und fingerähnliche, am Strand angeschwemmte Bruchstücke von nicht mehr als 30mm Durchmesser sind von den Artenschutzvorschriften ausgenommen.

 

dpa/ Bundespolizei

Korallen zoll

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