Neue Parteien für die Kommunalwahl in München

AfD, Hut und Piraten – das sind drei politische Kräfte, die in diesem Jahr bei der Oberbürgermeister – Wahl zum ersten Mal im Rennen sind.

Von 18 Parteien, die sich beteiligen wollten, haben es 14 geschafft, sich einen Platz auf dem Stimmzettel zur Wahl des Münchner Stadtrats einen Platz zu sichern.

Am Montag um Schlag zwölf Uhr ging die Anmeldefrist zu Ende.

 

Piraten und Angstgegner

Die etablierten Parteien im Stadtrat sehen sich bei der Wahl 2014 Konkurrenten gegenüber die die politische Landschaft der Landeshauptstadt gewaltig durcheinanderbringen könnten.

Diese Neuen haben sich die nötigen 1000 Unterschriften der Bürger sichern können, um die Chance auf Stadtratsplätze zu bekommen:

Die Piraten, die zunächst nur als Online – Partei an den Start gegangen waren, haben sich mit einem fixen Kommunalwahlprogramm auf dem Stimmzettel platziert.

Die Wählergruppe „Hut“ wird dabei sein.

Die Alternative für Deutschland will mit Anti – Euro – Politik im Stadtrat Einzug halten.

Besonders kritisch für die restlichen Parteien: Die Freiheit wird wählbar sein.

Die etablierten Stadträte müssen jetzt befürchten, dass Rot-Grün die absolute Macht der Entscheidung im Rathaus verlert: Vor allem die Alternative für Deutschland, die es bei der Bundestags – Wahl auf 4,5 Prozent brachte, könnte mit einem vergleichbaren Ergebnis Sitze im Stadtrat übernehmen.

An Freiheit und BiA, die sich auf dem Stimmzettel platziert haben, könnten zwei oder gar drei Sitze gehen.

 

Kandidaten für den Chefsessel

Den Platz von Christian Ude als Oberbürgermeister übernehmen wollen elf Kandidaten:

Josef Schmid (CSU), Dieter Reiter (SPD), Johann Altmann (Freie Wähler), Sabine Nallinger (Grüne), Michael Mattar (FDP), Brigitte Wolf (Die Linke), Tobias Ruff (ÖDP), Horst Münzinger (Bayernpartei), Karl Richter (Bia), Andre Wächter (AfD), Michael Stürzenberger (Freiheit), Wolfgang Zeilnhofer-Rath (Hut).

Die Wahl am 16. März könnte demnach einen größeren Umbruch in der Stadtpolitik bedeuten.

 

Sollte niemand die absolute Mehrheit bekommen, dann würde eine Stichwahl für den 30. März angesetzt.

adc

 

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