Mo., 20.08.2018 , 09:26 Uhr

1860 München verpasst Pokal-Überraschung - Kiel schlägt spät zu

Lange Zeit befinden sich die «Löwen» im DFB-Pokal auf Erfolgkurs. Nico Karger lässt die 1860-Fans früh jubeln. Am Ende aber haben die Gäste aus Kiel bei ihrem 3:1 deutlich mehr zuzusetzen.

 

München – Der Tank war zu früh leer. Drittliga-Aufsteiger TSV 1860 München hat eine Pokal-Überraschung beim 1:3 (1:0) gegen einen am Ende kraftvolleren Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel verpasst. Mit einem Doppelschlag von Alexander Mühling kippten die Gäste am Sonntagabend die Partie. Der Mittelfeldspieler war vor 14 200 Zuschauern im Grünwalder Stadion mit zwei platzierten Rechtsschüssen in der 74. und 83. Minute erfolgreich. Kiels Außenstürmer Kingsley Schindler erhöhte sogar noch (87.). Nico Karger hatte die in der ersten Hälfte besseren «Löwen» frühzeitig in Führung geschossen (7.).

 

«Ich kann meiner Mannschaft nichts vorwerfen. Wir haben alles rausgehauen», kommentierte 1860-Coach Daniel Bierofka. «In der ersten Halbzeit haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht.» Seinem Team fehle aber aktuell das «Spielglück», das der Gegner zum Beispiel beim «Superschuss in den Winkel» zum entscheidenden 2:1 gehabt habe.

 

Kiels Trainer Tim Walter hatte in der vergangenen Saison noch als Coach der Reserve des FC Bayern die «Löwen» in der Regionalliga in beiden Lokalderbys besiegen können. Bei seiner Rückkehr nach München sah es lange Zeit schlecht aus: 1860 dominierte mit Tempofußball. Daraus fiel auch das 1:0. Nach Pass des sehr guten Adriano Grimaldi zog Karger davon und tunnelte Kiels Schlussmann Kenneth Kronholm am Ende seines Sololaufes. «Wir verschenken innerhalb von einer Viertelstunde das Spiel», sagte der kurz vor dem 1:1 ausgewechselte Mittelstürmer Grimaldi verärgert.

 

Ein zweites Karger-Tor wurde aberkannt, weil der Ball vor der Flanke von Philipp Steinhart knapp im Aus war (28.). Die Kieler kamen erst kurz vor der Pause zu ersten Chancen durch Janni Serra. Erst traf der Stürmer das Außennetz (40.), dann köpfte er neben das Tor (42.). Kiel entfachte nach der Pause wesentlich mehr Druck, wirkte auch physisch stärker und belohnte sich entsprechend mit den drei späten Treffern.

 

«Wir waren geduldig, sind beharrlich drangeblieben», lobte Walter sein Team. Die Atmosphäre im Stadion lobte er als «geil». Für 1860-Angreifer Karger war das «blöde» Ausgleichstor der Kieler spielentscheidend. «Danach ging es sehr schnell», klagte Karger.

 

Von Klaus Bergmann, dpa

1860 Kiel Löwen

Das könnte Dich auch interessieren

23.06.2026 SEO-Beratung für Münchner Unternehmen: Wie finden Münchner Unternehmen die richtige SEO-Beratung? Bezüglich der Gewinnung neuer Kunden für Unternehmen spielt die digitale Sichtbarkeit eine ganz entscheidende Rolle. In einer wirtschaftsstarken Region wie München ist der Wettbewerb in vielen Branchen besonders intensiv. Eine Spitzenplatzierung in den Google-Suchergebnissen kann daher einen enorm wichtigen Wettbewerbsvorteil schaffen. Die professionelle Suchmaschinenoptimierung gehört zu den effektivsten Maßnahmen im Online-Marketing. Durch eine gezielte Optimierung 18.06.2026 Die KI-Revolution in München: Wie lokale Unternehmen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen Künstliche Intelligenz hat das Stadium eines reinen Schlagworts längst verlassen und ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, gerade hier im Herzen des „Isar Valley“. Für Münchner Unternehmen, vom etablierten Mittelständler bis zum agilen Start-up, ist KI keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern ein konkretes Werkzeug zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Technologie durchdringt sämtliche Branchen und verändert 18.06.2026 Erst die Strategie, dann die Kamera: Was ein Unternehmensvideo in München wirklich erfolgreich macht Bewegtbild ist in den meisten Münchner Unternehmen angekommen – die Kamera läuft, der Film steht auf der Website, ab und zu erscheint ein Clip auf LinkedIn. Trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl zurück: viel Aufwand, wenig Wirkung. Der Grund liegt selten an der Technik, sondern daran, dass Video oft wie ein einmaliges Deko-Projekt behandelt wird 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei