Di., 14.08.2018 , 10:19 Uhr

76-Jähriger nach Suchaktion tot aus Chiemsee geborgen

Ein 76-Jähriger ist tot aus dem Chiemsee geborgen worden. Er sei vermutlich beim Baden gestorben, teilte die Polizei am Dienstag mit.

 

Nachbarn hatten die Bekleidung des Mannes am Montagmorgen am Ufer bei Gstadt am Chiemsee gefunden. Daraufhin startete eine Suchaktion von Wasserwacht und Wasserschutzpolizei. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es den Angaben nach nicht.

 

„Wir haben dieses Jahr auffallend viele ältere Menschen, die beim Schwimmen sterben“, sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) waren fast die Hälfte aller Menschen, die beim Baden ums Leben kamen, älter als 65 Jahre. Von Jahresbeginn bis Anfang August zählte die DLRG in Bayern rund 55 Badetote. Mindestens 25 Verunglückte waren älter als 65 Jahre. Als einen Grund sieht die DLRG die große Hitze und eine zu schnelle Abkühlung – was dann den Kreislauf schlappmachen lässt.

 

dpa/lby

Badeunfall Chiemsee DLRG Unglück

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