Di., 05.04.2016 , 16:26 Uhr

BRK fordert mehr Personal in Notaufnahmen

Zu 1,2 Millionen Einsätzen musste das Bayerische Rote Kreuz im vergangenen Jahr ausrücken. Und die Einsatzstrecken werden immer länger – eine Folge des Kliniksterbens und von Engpässen in den Notaufnahmen.

 

 

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) beklagt Engpässe in den Notaufnahmen der Kliniken und fordert an diesen Stellen eine bessere Personalausstattung. «Es passiert vermehrt, dass Patienten abgewiesen werden und der Rettungsdienst deshalb zur nächsten Klinik weiter fahren muss», sagte BRK-Geschäftsführer Leonhard Stärk am Dienstag in Kempten. Die längeren Transportwege, die auch Folgen des Kliniksterbens im Land seien, würden die Hilfsorganisationen personell und finanziell belasten.

 

 

 

 

 

Der Rettungsdienst des BRK musste im vergangenen Jahr zu 1,2 Millionen Einsätzen ausrücken. «Seit Jahren geht die Zahl der Einsätze und der gefahrenen Kilometer kontinuierlich nach oben», sagte Stärk. Da die Personalstellen jedoch beinahe gleich geblieben seien, führe dies zu einer höheren Belastung für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter. Dabei spiele auch die Zunahme von Gewalt gegen Rettungskräfte und die steigende Zahl an unnötigen Alarmierungen eine große Rolle. «Immer häufiger werden unsere Retter für Bagatell-Beschwerden gerufen, für die früher noch der Nachbar zuständig war. Das belastet das System ohne Not.»

 

 

Die Spitzenvertreter der fast 5000 hauptamtlichen und gut 7000 ehrenamtlichen Retter des BRK beschäftigen sich noch bis Mittwoch bei ihrer Tagung in Kempten mit dem Thema «Rettungsdienst im Wandel». Laut Stärk bildet das neue Berufsbild des Notfallsanitäters und seine Auswirkungen in der Praxis einen Schwerpunkt der Tagung. Bayernweit müssen aufgrund einer Gesetzesänderung 1200 bis 1600 Rettungsassistenten weiterqualifiziert werden.

 

 

Weil sowohl die Anforderungen an die Qualifikation als auch die Leistungsverdichtung zunehmen, befürchtet Stärk, dass die Zahl der Ehrenamtlichen in den nächsten Jahren abnimmt. «Sind wir im Rettungsdienst nur noch hauptamtlich aktiv, wird das System in Bayern rund 30 Millionen Euro teurer.»

 

mm/dpa

BRK Notaufnahme Personal

Das könnte Dich auch interessieren

21.07.2026 Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen: Ein Wegweiser für den bayerischen Mittelstand Wer ein kleines oder mittleres Unternehmen führt, kennt die Herausforderung: Wachstum kostet Geld, und das Kapital ist selten genau dann verfügbar, wenn man es braucht. Ob neue Maschinen, zusätzliche Mitarbeiter oder die Erschließung neuer Märkte – die Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen sind heute deutlich vielfältiger als noch vor zehn Jahren. Neben dem klassischen 20.07.2026 Der erste Kontaktpunkt entscheidet – warum Zufahrtsmanagement zunehmend zum Wettbewerbsfaktor wird In vielen Unternehmen wurde die Zufahrt zum Betriebsgelände lange Zeit als rein technisches Element betrachtet: Kontrollpunkt, Tor, Zaun, Wachposten. In der Praxis beginnt jedoch genau an dieser Stelle sehr häufig der eigentliche operative Prozess eines Unternehmens. Hier treffen Lieferanten, Fahrer, Subunternehmer, Mitarbeitende, Gäste, Servicedienstleister und externer Transport aufeinander. Hier entstehen erste Verzögerungen, Warteschlangen, organisatorische Missverständnisse 16.07.2026 Wie ein Zauberer Events in München unvergesslich macht Genau an dieser Stelle setzen innovative Eventplaner auf ein Entertainment, das den klassischen Rahmen sprengt und für echten, unzensierten Gesprächsstoff sorgt. Ein professioneller Zauberkünstler München bringt genau die richtige Mischung aus ungläubigem Staunen, feinsinnigem Humor und einem Hauch Exklusivität mit, die aus einer gewöhnlichen Zusammenkunft ein unvergessliches Highlight macht. Wenn die Logik für ein paar 09.07.2026 Fersensporn natürlich behandeln: Die überraschende Rolle spezieller Schuhe für Ihre Fußgesundheit Ein stechender Schmerz unter der Ferse, besonders bei den ersten Schritten am Morgen – für viele Menschen ist dieses Gefühl ein unangenehmer Start in den Tag. Der Fersensporn, eine oft schmerzhafte Entzündung der Sehnenplatte an der Fußsohle, kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Während Einlagen, Dehnübungen und Physiotherapie bewährte Methoden sind, wird ein entscheidender Faktor oft