Fr., 17.01.2014 , 11:57 Uhr

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer verzichtet auf Doktortitel

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat sich dafür entschieden, „vom Führen des Titels künftig völlig abzusehen“, so Scheuer in einem Interview mit der Bild-Zeitung.

Grund für diese Entscheidung ist ein kritischer Artikel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Demnach hatte Scheuer 2004 an der Karlsuniversität in Prag das „kleine Doktorat“ erworben. Dieser Titel sei in Deutschland vergleichbar mit einem Master-Studienabschluss. Nur in Berlin und Bayern dürfe Scheuer den Doktortitel ohne Zusatz führen – in den anderen Ländern gelte diese Sonderregelung aber nicht. Hier müsse die tschechische Abkürzung „PhDr“ geführt werden. Dennoch habe der Generalsekretär sich in seinem Lebenslauf und bei offiziellen Anlässen als „Dr“ ausgewiesen. Auch in seiner Arbeit würde er sich als „Dr. Andreas Scheuer, MdB“ ausweisen, so der Artikel der F.A.Z..

Zudem erhebt die Zeitung weitere Vorwürfe gegenüber Scheuer. Sie habe Informationen, dass der Generalsekretär eine längere Textpassage aus einer Veröffentlichung der Bundeszentrale für politische Bildung übernommen zu haben, ohne dies kenntlich zu machen.

 

rr/Frankfurter Allgemeine Zeitung

Andreas Scheuer CSU Frankfurter Allgemeine Zeitung Generalsekretär Promotion

Das könnte Dich auch interessieren

27.07.2026 Assistenz der Geschäftsführung (m/w/d) Vollzeit 40h/Woche 27.07.2026 Langzeitpraktikant/in Technik (m/w/d) 21.07.2026 Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen: Ein Wegweiser für den bayerischen Mittelstand Wer ein kleines oder mittleres Unternehmen führt, kennt die Herausforderung: Wachstum kostet Geld, und das Kapital ist selten genau dann verfügbar, wenn man es braucht. Ob neue Maschinen, zusätzliche Mitarbeiter oder die Erschließung neuer Märkte – die Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen sind heute deutlich vielfältiger als noch vor zehn Jahren. Neben dem klassischen 20.07.2026 Der erste Kontaktpunkt entscheidet – warum Zufahrtsmanagement zunehmend zum Wettbewerbsfaktor wird In vielen Unternehmen wurde die Zufahrt zum Betriebsgelände lange Zeit als rein technisches Element betrachtet: Kontrollpunkt, Tor, Zaun, Wachposten. In der Praxis beginnt jedoch genau an dieser Stelle sehr häufig der eigentliche operative Prozess eines Unternehmens. Hier treffen Lieferanten, Fahrer, Subunternehmer, Mitarbeitende, Gäste, Servicedienstleister und externer Transport aufeinander. Hier entstehen erste Verzögerungen, Warteschlangen, organisatorische Missverständnisse