Mo., 12.01.2015 , 15:58 Uhr

CSU verlässt Franz-Josef-Strauß-Haus

München  – Die CSU wird ihr in die Jahre gekommenes Münchner Hauptquartier verlassen und in eine neue moderne Parteizentrale umziehen. Das Präsidium votierte am Montag einstimmig für den Umzug in ein repräsentatives Bürogebäude im neuen Stadtteil Parkstadt Schwabing.

 

Im alten Franz-Josef-Strauß-Haus seien viele politische Erfolge organisiert worden, sagte Parteichef Horst Seehofer vor Beginn der Sitzung. Das Gebäude sei aber keine Bleibe für die Zukunft mehr.

 

Die CSU wird nun ihr bisheriges Domizil verkaufen, um das neue zu erwerben. Den Kaufpreis nannte Seehofer nicht. «Es ist eine gute Investition für eine Volkspartei, wenn wir so etwas wie ein Vereinsheim haben.» Ein finanzielles Risiko sei für die Partei damit nicht verbunden. Seehofer und Generalsekretär Andreas Scheuer planen den Umzug binnen Jahresfrist.

 

Die CSU-Landesleitung residiert seit vier Jahrzehnten in einem Hinterhof in einem Betonbau aus den 1970er Jahren, im Vorderhaus sind der Bayernkurier und das Wirtshaus «franz josef» untergebracht. Ursprünglich namenlos, wurde das Gebäude 1989 zu Ehren des im Jahr zuvor gestorbenen früheren Parteichefs „Franz-Josef-Strauß-Haus“ benannt.

 

Doch beliebt bei Mitarbeitern und CSU-Spitzenpolitikern war die Parteizentrale noch nie. Das Haus ist eng und die Bausubstanz nicht mehr in bestem Zustand, wie viele CSU-ler schon seit Jahren klagen. Unter anderem gibt es keinen Raum, der sich für Veranstaltungen oder auch nur kleine Empfänge eignet. Auch die Ehrenvorsitzenden Edmund Stoiber und Theo Waigel, die einst selbst lange Jahre in dem Gebäude ihre Büros hatten, stimmten für den Umzug.

CSU Franz-Josef-Strauß-Haus Parteizentrale

Das könnte Dich auch interessieren

27.07.2026 Assistenz der Geschäftsführung (m/w/d) Vollzeit 40h/Woche 27.07.2026 Langzeitpraktikant/in Technik (m/w/d) 21.07.2026 Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen: Ein Wegweiser für den bayerischen Mittelstand Wer ein kleines oder mittleres Unternehmen führt, kennt die Herausforderung: Wachstum kostet Geld, und das Kapital ist selten genau dann verfügbar, wenn man es braucht. Ob neue Maschinen, zusätzliche Mitarbeiter oder die Erschließung neuer Märkte – die Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen sind heute deutlich vielfältiger als noch vor zehn Jahren. Neben dem klassischen 20.07.2026 Der erste Kontaktpunkt entscheidet – warum Zufahrtsmanagement zunehmend zum Wettbewerbsfaktor wird In vielen Unternehmen wurde die Zufahrt zum Betriebsgelände lange Zeit als rein technisches Element betrachtet: Kontrollpunkt, Tor, Zaun, Wachposten. In der Praxis beginnt jedoch genau an dieser Stelle sehr häufig der eigentliche operative Prozess eines Unternehmens. Hier treffen Lieferanten, Fahrer, Subunternehmer, Mitarbeitende, Gäste, Servicedienstleister und externer Transport aufeinander. Hier entstehen erste Verzögerungen, Warteschlangen, organisatorische Missverständnisse