Mi., 18.10.2017 , 12:36 Uhr

Eine Maß und sechs Promille? Hier stimmt doch was nicht

Die Bundespolizei hat am Dienstag am Hauptbahnhof einen stark alkoholisierten Mann aufgegriffen. Weil er behauptete, „nur eine Maß“ getrunken zu haben, ließen sie ihn pusten. Das Ergebnis: Unglaubliche 6,52 Promille. Ein solcher Wert ist für die Meisten das Ende. Für den Trinker endete lediglich der Tag – und zwar im Krankenhaus.

 

Es kommt nicht selten vor, dass die Bundepolizei am Hauptbahnhof Betrunkene aufgreift. Dann wird gepöbelt oder vandaliert und die Beamten sind den Aggressionen der Enthemmten ausgesetzt. Gestern allerdings war alles ein wenig anders: Gegen halb vier Uhr mittags bekamen die Bahnhofs-Polizisten die Information, dass ein älterer Herr am nördlichen Eingang zum Hauptbahnhof zusammengebrochen sei.

 

Als eine Streife am Ort des Geschehens ankam, fand sie eine Person, die vollkommen orientierungslos am Boden lag. Sie nahmen den Mann mit auf die Dienststelle und stellten dabei fest, dass er ein Tourist aus Zwickau sei. Auch weil er behauptete, „nur eine Maß“ getrunken zu haben, und sich dies nicht ganz mit seinem Zustand einherging, ließen sie ihn auf dem Revier in ein Alkoholtest-Röhrchen pusten. Dabei ergab sich der rekordverdächtige Wert von 6,52 Promille.

 

Da dieser Wert für Normalsterbliche lebensbedrohlich ist, verständigten die Beamten von der Bundespolizei einen Arzt. Dieser entschied, den maßlos betrunkenen Sachsen in eine Münchner Klinik zu verfrachten. Denn bis der Körper eine solche Menge Alkohol abgebaut hat, vergeht eine Weile. Fest steht: Gesund ist das nicht.

Alkohol Bundespolizei Hauptbahnhof sachsen

Das könnte Dich auch interessieren

08.03.2026 Alles zur Kommunalwahl auf münchen.tv Die Kommunalwahl in München am 8. März 2026 entscheidet darüber, wer künftig im Rathaus und in den Bezirksausschüssen die Richtung für unsere Stadt vorgibt. Auf unserer Seite zur Wahl finden Sie einen interaktiven München‑O‑Mat, mit dem Sie Ihre eigenen Positionen mit den Programmen der antretenden Parteien und Wählergruppen vergleichen können – einfach Thesen beantworten, Parteien 06.03.2026 Dauerhafte Haarentfernung im Realitätscheck: Was Ergebnisse wirklich stabil hält 05.03.2026 Medizinisches Cannabis in München: Wenn aus einer Debatte Lebensqualität wird Doch es herrscht auch Klärungsbedarf. Cannabis ist in den Köpfen vieler noch immer ein Lifestyle-Produkt, doch die Realität in den Münchner Praxen sieht anders aus. Hier geht es nicht um Trends, sondern um Schmerzlinderung, um die Rückkehr in den Alltag und um die Verantwortung, die eine moderne Therapie mit sich bringt.   Ein Medikament auf 05.03.2026 Die neue Ästhetik der Stille: Warum Münchens Top-Adressen auf biophiles Design setzen