Di., 02.02.2016 , 13:46 Uhr

Frau erschwindelt sich durch Vortäuschen einer Notlage 800 Euro

In einer Kirche erzählte eine 27- jährige Frau einem Studenten ihre frei erfundene Leidensgeschichte. Dieser händigte ihr, voller christlicher Nächstenliebe, das geforderte Geld aus.


Am Montag, den 01.02. gegen 13.40 Uhr wurde von Beamten der operativen Taschendiebfahndung ein seltsamer Vorfall in der Fußgängerzone beobachtet. Eine Frau redete immer wieder intensiv auf einen Mann ein, bis dieser sich nach ein paar Minuten mit ihr zu einem nahegelegenen Geldautomaten begab. Nachdem der Mann Geld abgehoben und dieses der Frau ausgehändigt hatte, sprachen die Taschendiebfahnder die beiden Personen an.

 

Es stellte sich heraus, dass die 27-Jährige den 30-jährigen Studenten zuvor in einer Kirche angesprochen und ihm von ihren angeblichen Mietschulden, die sie noch am selben Tag begleichen müsse, erzählt hatte. Noch dazu berichtete sie ihm von ihrer notleidenden Familie.

 

Die Frau hatte falsche Fantasiepersonalien angegeben und ihre Geschichte war frei erfunden. Sie zeigte jedoch Wirkung, denn der Mann händigte ihr aus christlicher Nächstenliebe 800 Euro aus.

 

In der Vergangenheit gab es schon des Öfteren ähnliche Fälle, in denen Geschädigte in kirchlichen Einrichtungen angesprochen wurden. Sie wurden mit Notlagen konfrontiert, waelche zum Ziel hatten, sie um ihr Vermögen zu bringen.

Betrug Kirche Nächstenliebe

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