Fr., 16.05.2014 , 09:12 Uhr

Hauptzollamt geht gegen Schwarzarbeit vor

Schwarzarbeit lohnt sich nicht. In den vergangenen 5 Monaten hat das Hauptzollamt München über eine Million Euro aus Gewinnen von Schwarzarbeit abgeschöpft. Ziel der Fahnder waren vier ausländische Baufirmen.

 

Zum Beispiel geriet bereits im letzten Jahr ein portugiesisches Bauunternehmen auf Grund zahlreicher Beschwerden portugiesischer Arbeiter, den auf deutschen Baustellen gültigen Mindestlohn nicht erhalten zu haben, ins Visier der Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Rund 25 Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit durchsuchten im August 2013 im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens daraufhin zahlreiche Büro- und Baucontainer sowie Geschäftsräume nach entsprechenden Unterlagen. Dem Unternehmer konnte nachgewiesen werden, dass er gefälschte Lohnaufzeichnungen führte, um zu verschleiern, seinen Bauarbeitern deutlich weniger gezahlt zu haben.

 

 

„Das Hauptzollamt München hat jetzt den Gewinn in Höhe von 500.000 Euro zugunsten der Staatskasse bei dieser portugiesischen Baufirma sowie insgesamt 525.000 Euro bei einem ungarischen und zwei polnischen Bauunternehmen abgeschöpft“, so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München. Sinn dieser Vorschrift ist es, unrechtmäßig erlangten Vermögenszuwachs abzuschöpfen, also eine rechtswidrige Bereicherung zu beseitigen.

 

 

Das ist kein Einzelfall. Die Problematik der Schwarzarbeit besteht seit etlichen Jahren. Das Hauptzollamt muss sich regelmäßig mit Fällen dieser Art beschäftigen. Bei Einführung des Mindestlohnes befürchten viele, dass die Schwarzarbeit rasant zunehmen könnte.

 

 

jn / Hauptzollamt

Hauptzollamt Schwarzarbeit

Das könnte Dich auch interessieren

20.05.2026 Wie lange dauert eine Masterarbeit? Bearbeitungszeit, Zeitplan und realistische Erwartungen Die Masterarbeit markiert den Abschluss eines mehrjährigen Studiums – und viele Studierende fragen sich schon Monate vorher, wie lange eine Masterarbeit eigentlich dauert und ob die offiziellen Vorgaben mit der Realität übereinstimmen. Laut den Prüfungsordnungen vieler deutscher Hochschulen, darunter die LMU München, die TU München und die Universität Hamburg, beträgt die reguläre Bearbeitungszeit sechs Monate. 20.05.2026 München für Länger: Warum möbliertes Wohnen die bessere Alternative zum Hotel ist Wer für ein Projekt, eine neue Arbeitsstelle oder eine längere Weiterbildung nach München kommt, kennt das Dilemma: Ein Hotelzimmer wird auf Dauer unpersönlich und teuer, während die Suche nach einer Mietwohnung auf dem angespannten Münchner Markt oft frustrierend und zeitaufwendig ist. Genau hier schließt eine clevere Lösung die Lücke: Business Apartments und möblierte Wohnungen auf 15.05.2026 Tag der Alltagsbegleiter: Die stille Kraft, die Familien trägt An ihrer Seite ist an diesem Morgen Marta, Alltagsbegleiterin. Sie antwortet nicht mit Korrektur, nicht mit Ungeduld, nicht mit einem schnellen „Aber Sie sind doch zu Hause“. Sie setzt sich zu Frau Krüger, nimmt Blickkontakt auf und sagt ruhig: „Wir bleiben jetzt erst einmal hier zusammen. Ich bin da.“ Dann stellt sie eine Tasse Tee 13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche