Mo., 03.09.2018 , 11:00 Uhr

Immer höhere Mietpreise für WG-Zimmer in München - Studenten müssen blechen

Die Situation des Wohnungsmarktes spitzt sich zu. Ein Student in München zahlt im Durchschnitt 600 Euro für ein kleines WG-Zimmer. Auch in anderen Unistädten ist der Mietpreis angestiegen. Fazit: Es gibt immer weniger bezahlbaren Wohnraum für Studierende.

 

Schon bald fängt das Wintersemester an den deutschen Universitäten wieder an. Bereits jetzt sind schon viele Erstsemestler im Stress bezüglich der Wohnungssuche. Von Jahr zu Jahr wird es schwieriger für die Studenten eine bezahlbare Wohnung bzw. WG-Zimmer zu finden. Laut dem Ergebnis einer Studie von den Wissenschaftler des Moses-Mendelssohn-Instituts (MMI) ist der Mietpreis in allen Uni-Städten gestiegen. Es wurden rund 67.000 Inserate auf dem Wohnungsportal „WG-gesucht.de“ ausgewertet. Am meisten zahlt man für ein WG-Zimmer in München: 600 Euro. 30 Euro mehr als im Vorjahr. München liegt somit weit über dem durchschnittlichen WG-Zimmer mit 363 Euro. Doch auch in anderen beliebten Unistädten wie Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin und Köln liegt man mit einer Miete von 420 bis 480 Euro weit über dem Durchschnitt. Nur in Chemnitz gibt es noch günstige Wohnungen. Dies zeigt, dass die Schere weiter auseinander geht: in den gefragten Standorten steigen die Studierendenzahlen und WG-Preise stetig und in den weniger gefragten Standorten wie bspw. Chemnitz gibt es deutlich mehr bezahlbaren Wohnraum.

 

Weitere Gründe für die desaströse Lage am aktuellen Mietmarkt sind:

 

Ein weiterer Aspekt der bei der Studie aufgefallen ist, dass die Studenten selbst in teuren Unistädten sehr wählerisch sind. Statt in günstigere Stadtteile zu ziehen, geben sie lieber bei der Ausstattung der Unterkunft weniger Geld aus, wenn das Angebot an Kneipen, Kultur und anderen Freizeitangeboten im Wohnumfeld stimmt.

Miete studenten teuer

Das könnte Dich auch interessieren

08.03.2026 Alles zur Kommunalwahl auf münchen.tv Die Kommunalwahl in München am 8. März 2026 entscheidet darüber, wer künftig im Rathaus und in den Bezirksausschüssen die Richtung für unsere Stadt vorgibt. Auf unserer Seite zur Wahl finden Sie einen interaktiven München‑O‑Mat, mit dem Sie Ihre eigenen Positionen mit den Programmen der antretenden Parteien und Wählergruppen vergleichen können – einfach Thesen beantworten, Parteien 06.03.2026 Dauerhafte Haarentfernung im Realitätscheck: Was Ergebnisse wirklich stabil hält 05.03.2026 Medizinisches Cannabis in München: Wenn aus einer Debatte Lebensqualität wird Doch es herrscht auch Klärungsbedarf. Cannabis ist in den Köpfen vieler noch immer ein Lifestyle-Produkt, doch die Realität in den Münchner Praxen sieht anders aus. Hier geht es nicht um Trends, sondern um Schmerzlinderung, um die Rückkehr in den Alltag und um die Verantwortung, die eine moderne Therapie mit sich bringt.   Ein Medikament auf 05.03.2026 Die neue Ästhetik der Stille: Warum Münchens Top-Adressen auf biophiles Design setzen