Mo., 13.08.2018 , 11:15 Uhr

Innenminister Herrmann: Katastrophenschutz braucht mehr Geld

Hitze, Waldbrandgefahr, drohender Terror. Der bayerische Katastrophenschutz hat nach Ansicht von Innenminister Herrmann so viel zu tun, dass er jetzt mehr Geld verspricht.

 

Der bayerische Katastrophenschutz braucht nach Einschätzung von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mehr Geld zur Bewältigung von Wetterextremen oder terroristischen Anschlägen. Im bayerischen Doppelhaushalt 2019/2020 sollen die finanziellen Mittel durch ein Sonderprogramm mit dem Namen «Katastrophenschutz Bayern 2030» ergänzt und aufgestockt werden, wie das Ministerium am Montag in München mitteilte. Um welche Summe es geht, blieb aber unklar.

 

 

In Windischeschenbach in der Oberpfalz soll ein Ausbildungszentrum für besondere Einsatzlagen entstehen, betrieben von freiwilligen Hilfsorganisationen. Nach Ministeriumsangaben hatte Bayern im Doppelhaushalt 2017/2018 für Investitionen in den Katastrophenschutz 28,4 Millionen Euro bereitgestellt.

 

Nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) herrscht derzeit Hochsaison für ehrenamtliche Einsatzkräfte im Freistaat. Denn zu Standard-Einsätzen beispielsweise auf Volksfesten und bei Sportveranstaltungen kommt bei der extremen Trockenheit in diesem Jahr noch die Waldbrandgefahr dazu.

 

«Wir sind stolz auf unsere Ehrenamtlichen, deren Engagement und Einsatz», sagte Landesbereitschaftsleiter Michael Raut vom BRK. «Wir kommen aber auch klar an unsere Grenzen, wenn es solche Hochphasen wie in den letzten Wochen gibt.»

 

dpa

Innenministerium Joachim Herrmann Katastrophenschutz

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