Di., 24.05.2016 , 12:54 Uhr

Irre Verfolgungsjagd – Biker bleibt in Absperrung stecken und flüchtet

Ein Motorradfahrer hat sich in München eine irre Verfolgungsjagd mit der Polizei geleistet. Weil er in einer Absperrung stecken blieb, hat die Polizei das Motorrad bereits und sucht nun nach dem Raser.

 

Am Sonntagnachmittag hat ein Motorrad-Raser bei der Einmündung zur Schroppenwiesenstraße eine Polizeistreife während ihres Einsatzes auf dem Weg nach Laim mit mehr als 120 km/h überholt, heißt es im heutigen Bericht der Münchner Polizei. Die Polizisten folgten dem Motorradfahrer, um ihn einer Kontrolle zu unterziehen. Dieser flüchtete allerdings, bog in die Ludwigsfelder Straße ab und raste dabei an einer roten Ampel vorbei. Im Anschluss bog er in die Georg-Reismüller-Straße und danach in die Franz-Nißl-Straße ab.

 

Die als 30-km/h-Zone gekennzeichnete Franz-Nißl-Straße befuhr der flüchtende Kawasaki-Fahrer mit ca. 130 km/h. In diesem Bereich bremste der Motorradfahrer aufgrund vor ihm fahrender Fahrzeuge immer wieder ab und gefährdete so andere Verkehrsteilnehmer. Ob Verkehrsteilnehmer geschädigt wurden, ist zum jetzigen Zeitpunkt laut Polizeiangaben noch nicht bekannt.

 

So in etwa könnte die Route verlaufen sein:

 

Im Anschluss fuhr der Motorradfahrer weiter auf die Kreuzung zur Vesaliusstraße mit ca. 100 km/h in die Esmarchstraße und bog dann in die Elly-Staegmeyr-Straße ab. Die Fahrt führte weiter mit ca. 80 km/h durch die Allacher Bahnunterführung, trotz der dort erlaubten 20 km/h und weiter über die Angerlohstraße hin zur Manzostraße, welche in einer Sackgasse endet.

 

Der Motorradfahrer setzte sein Fahrt über Gehwege und Trampelpfade fort, welche zu Anwesen der Lauinger Straße führten. Hierbei kollidierte er mit einem Durchfahrtsverhinderungsbügel, der seine Weiterfahrt stoppte.

 

Der unbekannte Motorradfahrer sprang von seiner Maschine und flüchtete zu Fuß. Das Motorrad wurde von den Polizeibeamten sichergestellt. Gegen den bislang unbekannten Motorradfahrer wird wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, überhöhter Geschwindigkeit, Nötigung sowie Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

 

 

Fahrerbeschreibung:

 

Männlich, schlanke Figur, knielange kurze helle Hose, Motorradhelm auf dem Kopf, geschätztes Alter ca. 30 Jahre.

 

Zeugenaufruf:

 

Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, selbst in irgendeiner Art und Weise gefährdet wurden, den flüchtenden Motorradfahrer gesehen oder die Verfolgungsfahrt beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

 

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Motorrad Polizei Raser Verfolgungsjagd

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