Fr., 23.05.2014 , 13:06 Uhr

Joachim Herrmann will Radlverkehr ausbauen

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann will eine neue Fahrradkultur im Freistaat entwickeln – als sinnvolle Alternative zum Auto und als Wirtschaftsfaktor im Tourismus. „Unser Ziel ist es, den Radverkehr als Bestandteil einer nachhaltigen Verkehrspolitik zu fördern und gleichzeitig die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern“, sagte Herrmann bei der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Bayern. Alle Aufgaben im Zusammenhang mit dem Radverkehr sollen künftig im Bayerischen Innenministerium in einem neuen Sachgebiet ‚Radverkehr/Nahmobilität‘ gebündelt werden. „Wir wollen mit diesem neuen Referat künftig alle Themen des Radverkehrs als wichtigen Bestandteil unserer Verkehrspolitik zusammenführen, kontinuierlich weiterentwickeln und umsetzen.“

 

 

Herrmann berichtete der Arbeitsgemeinschaft, dass Bayern in den Jahren 2009 bis 2013 aus dem Programm zum nachträglichen Anbau von Radwegen an Staatsstraßen rund 100 Maßnahmen mit einer Gesamtlänge von 160 Kilometern realisiert habe. In den nächsten fünf Jahren will Herrmann mehr als 200 Millionen Euro für den Radwegebau aufwenden und das Programm entsprechend fortschreiben. Der Minister will mit einer ‚Schwachstellenanalyse‘ Lücken im Radwegenetz erschließen. Dazu forderte er die Arbeitsgemeinschaft auf, Vorschläge zu machen, welche Radwege sie für besonders dringlich hält.

 

 

Herrmann nannte es sein erklärtes Ziel, die Möglichkeiten der Fahrradnutzung ständig zu verbessern. Dabei setze er an vier Säulen der Radverkehrsförderung an – der Infrastruktur, der Information, der Kommunikation und dem Service. „Diese grundsätzliche Schwerpunktsetzung will ich in einem Radverkehrsplan Bayern zusammenfassen.“

 

 

Insgesamt will Herrmann eine neue Fahrradkultur in Bayern entwickeln: „Das Radfahren muss noch mehr ins Bewusstsein von Bürgern, Verwaltung und Politik gerückt werden.“ Dabei ist die AGFK Bayern für Herrmann ein wichtiger Partner. „Deshalb habe ich die Förderung der AGFK durch den Freistaat in diesem Jahr von bisher 50.000 auf 100.000 Euro erhöht.“ Zusätzliche Mittel zur Förderung des Radverkehrs will Herrmann bei der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2015/2016 für einzelne Projekte beantragen, die das Innenministerium regelmäßig gemeinsam mit der AGFK, dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) und anderen Partnern durchführt.

 

 

jn / Innenministerium

 

Fahrrad Herrmann Joachim Herrmann

Das könnte Dich auch interessieren

18.06.2026 Die KI-Revolution in München: Wie lokale Unternehmen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen Künstliche Intelligenz hat das Stadium eines reinen Schlagworts längst verlassen und ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, gerade hier im Herzen des „Isar Valley“. Für Münchner Unternehmen, vom etablierten Mittelständler bis zum agilen Start-up, ist KI keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern ein konkretes Werkzeug zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Technologie durchdringt sämtliche Branchen und verändert 18.06.2026 Erst die Strategie, dann die Kamera: Was ein Unternehmensvideo in München wirklich erfolgreich macht Bewegtbild ist in den meisten Münchner Unternehmen angekommen – die Kamera läuft, der Film steht auf der Website, ab und zu erscheint ein Clip auf LinkedIn. Trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl zurück: viel Aufwand, wenig Wirkung. Der Grund liegt selten an der Technik, sondern daran, dass Video oft wie ein einmaliges Deko-Projekt behandelt wird 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei 17.06.2026 Mythos Dubai: Zwischen Luxusleben und strengen Regeln – ein Sicherheitscheck für Auswanderer Dubai fasziniert. Die glitzernde Metropole in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hat sich in den letzten Jahren zu einem Magneten für Expats aus aller Welt entwickelt, insbesondere für Deutsche. Die Bilder von futuristischer Architektur, luxuriösem Lebensstil und ganzjährigem Sonnenschein prägen die Vorstellung von einem modernen Paradies. Doch hinter der makellosen Fassade stellen sich viele die