Fr., 31.10.2014 , 20:51 Uhr

Mord in Rosenheim

Ein 59-jähriger Mann ist in Rosenheim tot aufgefunden worden. Er starb laut Obduktion aufgrund von Gewalteinwirkung.

 +++Update+++

Eine 33-jährige Frau wurde festgenommen. Sie gilt als Tatverdächtige.

 

ROSENHEIM. Ein 59-jähriger kroatischer Staatsangehöriger wurde am Donnerstagnachmittag, 30.10.14, tot in seiner Rosenheimer Wohnung aufgefunden. Die Obduktion des Leichnams am 31. Oktober hat ergeben, dass der Mann gewaltsam ums Leben kam. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Rosenheim haben die Ermittlungen wegen eines Tötungsdeliktes aufgenommen.

 

Nachbarinnen fanden den Mann

 

Zwei Nachbarinnen haben am Donnerstagnachmittag die Wohnung des 59-jährigen Mannes in einem Mehrfamilienhaus in der Papinstraße gemeinsam durch die offene Wohnungstür betreten, nachdem sie seit zwei Tagen nichts mehr von dem kroatischen Staatsangehörigen gehört hatten. Die beiden Frauen fanden ihren Nachbarn leblos in der Wohnung und verständigten unverzüglich den Notarzt. Dieser konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

 

Obduktion bestätigt Gewalteinwirkung

 

Kurz nach 16.00 Uhr übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) aus Rosenheim die ersten Ermittlungen. Nachdem die ärztliche Leichenschau Hinweise auf eine mögliche Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper ergaben, wurde das Fachkommissariat in die weitere Sachbearbeitung eingebunden. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, erfolgte die Obduktion des Leichnams am Freitagnachmittag im Institut für Rechtsmedizin. Dabei stellten die Mediziner fest, dass der 59-Jährige gewaltsam ums Leben kam. Details können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt werden. Zur Klärung des Verbrechens wurde bei der Kripo Rosenheim die Ermittlungsgruppe „Miro“ eingerichtet.

 

 

Ermittlungen mit Hochdruck

 

Die Kriminalbeamten arbeiten mit Hochdruck an der Aufklärung des Falles, sind dabei allerdings auch auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Das 59-jährige Opfer des Gewaltverbrechens bewegte sich überwiegend in Gesellschaft sozialer Randgruppen im Stadtgebiet von Rosenheim. Der kroatische Staatsangehörige war dabei häufig an den  bekannten Anlaufadresse in Bahnhofsnähe oder Salingarten anzutreffen. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse wurde der Mann das letzte Mal am frühen Dienstagabend, gegen 17.00 Uhr, lebend in seiner Wohnung gesehen. In dieser dürfte sich auch das Tatgeschehen abgespielt haben. Das Opfer wird wie folgt beschrieben:

 

 

In Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt werden unter der Telefonnummer 08031/2000 Zeugen gesucht, die Auskünfte über das Opfer oder mögliche Begleitpersonen geben können:

 

 

 

(Polizeibericht)

Mord Rosenheim

Das könnte Dich auch interessieren

20.05.2026 Wie lange dauert eine Masterarbeit? Bearbeitungszeit, Zeitplan und realistische Erwartungen Die Masterarbeit markiert den Abschluss eines mehrjährigen Studiums – und viele Studierende fragen sich schon Monate vorher, wie lange eine Masterarbeit eigentlich dauert und ob die offiziellen Vorgaben mit der Realität übereinstimmen. Laut den Prüfungsordnungen vieler deutscher Hochschulen, darunter die LMU München, die TU München und die Universität Hamburg, beträgt die reguläre Bearbeitungszeit sechs Monate. 20.05.2026 München für Länger: Warum möbliertes Wohnen die bessere Alternative zum Hotel ist Wer für ein Projekt, eine neue Arbeitsstelle oder eine längere Weiterbildung nach München kommt, kennt das Dilemma: Ein Hotelzimmer wird auf Dauer unpersönlich und teuer, während die Suche nach einer Mietwohnung auf dem angespannten Münchner Markt oft frustrierend und zeitaufwendig ist. Genau hier schließt eine clevere Lösung die Lücke: Business Apartments und möblierte Wohnungen auf 15.05.2026 Tag der Alltagsbegleiter: Die stille Kraft, die Familien trägt An ihrer Seite ist an diesem Morgen Marta, Alltagsbegleiterin. Sie antwortet nicht mit Korrektur, nicht mit Ungeduld, nicht mit einem schnellen „Aber Sie sind doch zu Hause“. Sie setzt sich zu Frau Krüger, nimmt Blickkontakt auf und sagt ruhig: „Wir bleiben jetzt erst einmal hier zusammen. Ich bin da.“ Dann stellt sie eine Tasse Tee 13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche