Do., 04.09.2014 , 12:49 Uhr

Müller: Bayern bei Betreuungsplätzen auf Zielgeraden

Das Bundesamt für Statistik veröffentlichte am heutigen Donnerstag neue Zahlen zur Kindertagesbetreuung. Familienministerin Müller sieht Bayern bei der Bedarfsdeckung „auf der Zielgeraden“.

Anlässlich der heute vom Bundesamt für Statistik veröffentlichten Zahl zu Kindern unter 3 Jahren in der Kindertagesbetreuung stellte Bayerns Familienministerin Emilia Müller klar: „Die bayerischen Kommunen stellen bereits rund 110.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung, zu Beginn 2008 waren es noch 44.415 Plätze.
Damit gibt es Plätze für über die Hälfte der ein- und zweijährigen Kinder, für die der Rechtsanspruch seit 1. August 2013 gilt. Dies entspricht einer landesweiten Quote von 52 Prozent der Kinder von 1 bis unter 3 Jahren beziehungsweise 35 Prozent der Kinder von 0 bis 3 Jahren. Entscheidend ist aber nicht die Quote, sondern ob genügend Plätze vorhanden sind. Bayern steht hier hervorragend da: Nahezu alle Kommunen bieten ein bedarfsgerechtes Angebot für die 1 bis unter 3 Jährigen an.“

5000 Kinder werden nicht berücksichtigt

Das Bundesamt für Statistik erhebt nicht die Zahl der Plätze, sondern altersgruppenbezogen die Anzahl der betreuten Kinder. Diese Systematik sowie der Abfragetermin zum 1. März führt zu einer Verzerrung. In Bayern beginnt das Krippenjahr im September, sodass bis zum 1. März bereits sechs Monate vergangen sind, in dem Kinder ihren dritten Geburtstag feiern und somit aus der Statistik der „Kinder unter drei Jahren“ fallen, obwohl sie noch einen Krippenplatz belegen.
Nach Schätzungen des Bayerischen Familienministeriums handelt es sich dabei monatlich um 4.000 bis 5.000 Kinder, die nicht berücksichtigt werden.
make

 

Bayern Bundesamt für Statistik Emilia Müller familienministerin Kindertagesbetreuung

Das könnte Dich auch interessieren

20.05.2026 Wie lange dauert eine Masterarbeit? Bearbeitungszeit, Zeitplan und realistische Erwartungen Die Masterarbeit markiert den Abschluss eines mehrjährigen Studiums – und viele Studierende fragen sich schon Monate vorher, wie lange eine Masterarbeit eigentlich dauert und ob die offiziellen Vorgaben mit der Realität übereinstimmen. Laut den Prüfungsordnungen vieler deutscher Hochschulen, darunter die LMU München, die TU München und die Universität Hamburg, beträgt die reguläre Bearbeitungszeit sechs Monate. 20.05.2026 München für Länger: Warum möbliertes Wohnen die bessere Alternative zum Hotel ist Wer für ein Projekt, eine neue Arbeitsstelle oder eine längere Weiterbildung nach München kommt, kennt das Dilemma: Ein Hotelzimmer wird auf Dauer unpersönlich und teuer, während die Suche nach einer Mietwohnung auf dem angespannten Münchner Markt oft frustrierend und zeitaufwendig ist. Genau hier schließt eine clevere Lösung die Lücke: Business Apartments und möblierte Wohnungen auf 15.05.2026 Tag der Alltagsbegleiter: Die stille Kraft, die Familien trägt An ihrer Seite ist an diesem Morgen Marta, Alltagsbegleiterin. Sie antwortet nicht mit Korrektur, nicht mit Ungeduld, nicht mit einem schnellen „Aber Sie sind doch zu Hause“. Sie setzt sich zu Frau Krüger, nimmt Blickkontakt auf und sagt ruhig: „Wir bleiben jetzt erst einmal hier zusammen. Ich bin da.“ Dann stellt sie eine Tasse Tee 13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche