Fr., 06.07.2018 , 09:07 Uhr

Münchner Tierschützer setzen sich für Kampfhunde ein

Nachdem Hundeattacken auf Menschen zuletzt immer wieder für Schlagzeilen gesorgt haben, wollen Münchner Tierschützer das Image von Kampfhunden geraderücken.

 

«Andere Rassen sind oft viel gefährlicher, zum Beispiel Deutsche Schäferhunde oder Malinois», sagte der stellvertretende Vorsitzende des Münchner Tierschutzvereins, Claus Reichinger. Er will erreichen, dass die Politik die strengen Vorgaben zur Haltung der Tiere im Freistaat lockert. Im Mai hatte ein Rottweiler Passanten am Münchner Hauptbahnhof angegriffen. Weil das Tier nicht unter Kontrolle zu bringen war, wurde es von der Polizei erschossen. An diesem Sonntag will der Verein die jüngsten Vorfälle im Rahmen eines Informationstags aufarbeiten.

 

In Bayern sind Kampfhunde in zwei Kategorien unterteilt. In der ersten Kategorie werden Rassen geführt, denen «Aggressivität und Gefährlichkeit unwiderlegbar unterstellt werden», wie es bei der bayerischen Polizei heißt. Um sie zu halten, braucht es eine spezielle Erlaubnis. Hunden der Kategorie 2 – darunter fallen etwa Rottweiler – wird eine gesteigerte Aggressivität zwar unterstellt. Diese kann aber im Einzelfall durch ein Gutachten widerlegt werden.

 

dpa/lby

Kampfhunde Tierschutz Tierschutzverein

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