Di., 31.01.2017 , 09:09 Uhr

"Plant-for-the-Planet": Kinder kämpfen gegen Klimakrise

Die Tutzinger Kinder- und Jugendinitiative „Plant-for-the-Planet“ setzt sich für den Klimaschutz ein. Die jungen Umweltretter pflanzen Bäume rund um den Globus, ganz nach dem Motto „Jetzt retten wir Kinder die Welt“.

 

150 Bäume muss jeder Mensch pflanzen, damit die Klimakrise bekämpft werden kann. Das zumindest haben die Kinder und Jugendlichen der Umweltinitiative „Plant-for-the-Planet“ ausgerechnet und wollen bis zum Jahr 2020 eine Billion Bäume auf der ganzen Welt in die Erde setzen. Unterstützt von den Vereinten Nationen bleibt für die kleinen Klimaretter aber noch Einiges zu tun, denn bis zum jetzigen Zeitpunkt konnten nur rund 14 Milliarden Bäume weltweit gepflanzt werden.

 

Warum das im Kampf gegen die Erderwärmung von so immenser Bedeutung ist, liegt für die Umweltschützer auf der Hand. Bäume zu pflanzen sei der effektivste Weg, CO2 zu binden. Denn Bäume nehmen das Treibhausgas aus der Luft auf, speichern den Kohlenstoff im Holz und geben Sauerstoff ab. Aufforstung sei der einzige Weg, um die im Pariser Abkommen festgelegte 2-Grad-Grenze der globalen Erderwärmung einhalten zu können.

 

Video: Bei einem Schoko-Mob im Olympiaeinkaufszentrum machten die Kinder auf die Klimakrise aufmerksam.

 

Fünf Tafeln Schokolade für einen Baum

 

Da das ambitionierte Ziel von „Plant-for-the-Planet“ nur durch entsprechende finanzielle Unterstützung erreicht werden kann, haben die Kinder „Die Gute Schokolade“ erfunden und vertreiben diese nun schon seit mehreren Jahren. Für fünf verkaufte Tafeln Schokolade wird dann im eigenen Waldgebiet in Mexiko ein Baum gepflanzt. Bei eigenen Angaben zufolge mehr als acht Millionen verkaufter Tafeln mache das zum jetzigen Zeitpunkt zwei Millionen Bäume, die mithilfe der Verkaufserlöse in die Erde gesetzt werden konnten. Möglich machen das die Händler und Hersteller, die auf ihren Gewinn verzichten und ihn an die Kinder spenden. Ein Non-Profit-Produkt also.

 

 

 

Über 100.000 Engagierte

 

Angefangen hat alles bereits im Jahr 2007. Der damals neunjährige Felix Finkbeiner aus Pähl im oberbayrischen Kreis Weilheim-Schongau hielt ein Referat zur Klimakrise – und hatte eine Idee, um etwas dagegen zu tun: Was wäre, wenn Kinder in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen würden? Kinder aus über 100 Ländern folgten in nur kurzer Zeit seinem Aufruf und gründeten gemeinsam die Kinder- und Jugendinitiative. Heute engagieren sich für „Plant-for-the-Planet“ aktiv über 100.000 Kinder in 193 Ländern.

 

 

sas

Kinder Klimaschutz Klimawandel Plant-for-the-Planet tutzing Umweltinitiative

Das könnte Dich auch interessieren

18.06.2026 Die KI-Revolution in München: Wie lokale Unternehmen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen Künstliche Intelligenz hat das Stadium eines reinen Schlagworts längst verlassen und ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, gerade hier im Herzen des „Isar Valley“. Für Münchner Unternehmen, vom etablierten Mittelständler bis zum agilen Start-up, ist KI keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern ein konkretes Werkzeug zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Technologie durchdringt sämtliche Branchen und verändert 18.06.2026 Erst die Strategie, dann die Kamera: Was ein Unternehmensvideo in München wirklich erfolgreich macht Bewegtbild ist in den meisten Münchner Unternehmen angekommen – die Kamera läuft, der Film steht auf der Website, ab und zu erscheint ein Clip auf LinkedIn. Trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl zurück: viel Aufwand, wenig Wirkung. Der Grund liegt selten an der Technik, sondern daran, dass Video oft wie ein einmaliges Deko-Projekt behandelt wird 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei 17.06.2026 Mythos Dubai: Zwischen Luxusleben und strengen Regeln – ein Sicherheitscheck für Auswanderer Dubai fasziniert. Die glitzernde Metropole in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hat sich in den letzten Jahren zu einem Magneten für Expats aus aller Welt entwickelt, insbesondere für Deutsche. Die Bilder von futuristischer Architektur, luxuriösem Lebensstil und ganzjährigem Sonnenschein prägen die Vorstellung von einem modernen Paradies. Doch hinter der makellosen Fassade stellen sich viele die